mittwochs: Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Das Mädchen das lesen konnte (mittwochs OmU)

Vorführungen:

  • Do, 10. Januar 2019 – So, 13. Januar 2019 um 19:00 Uhr
  • Di, 15. Januar 2019 – Mi, 16. Januar 2019 um 17:00 Uhr
  • Do, 17. Januar 2019 – Sa, 19. Januar 2019 um 17:00 Uhr

1851: Die südfranzösische Bäuerin Violette Ailhaud lebt in einem abgelegenen Bergdorf in der Provence. Wie ihre Freundinnen, ist sie im heiratsfähigen Alter, als plötzlich die Auswirkungen der großen Politik unmittelbar Einzug im Dorf halten: alle Männer des Ortes werden von Louis Napoléons Soldaten verschleppt, als dieser die 2. Republik stürzt, um sich als Napoléon III. zum Kaiser der Franzosen zu krönen. Mit vereinten Kräften gelingt es den zurückgebliebenen Frauen, die Arbeiten des Jahreslaufs zu bewältigen. Trotz der Sorge um die verlorenen Männer, sind die Frauen stolz auf ihre Unabhängigkeit. Nach einem Jahr vergeblichen Wartens auf ein Lebenszeichen der Männer fassen Violette und ihre Freundinnen einen Entschluss: Wenn eines Tages ein Mann ins Dorf kommt, soll er für alle Frauen da sein, damit das Dorf weiter existieren kann.

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Vorführungen:

  • Do, 10. Januar 2019 – So, 13. Januar 2019 um 21:00 Uhr
  • Di, 15. Januar 2019 – Mi, 16. Januar 2019 um 19:00 Uhr
  • Do, 17. Januar 2019 – Sa, 19. Januar 2019 um 21:00 Uhr
  • Mi, 23. Januar 2019 um 21:00 Uhr

Am 13.01 in Anwesenheit der Regisseurin! Die aus Damaskus stammende Regisseurin Gaya Jiji erzählt in ihrem autobiografisch gefärbten Coming-of-Age-Drama „Mein liebster Stoff“ von einer jungen Frau, die im diktatorisch regierten Syrien nach Selbstbestimmung strebt. Sie steht exemplarisch für die schwierige Stellung der Frau inmitten eines verkrusteten, patriarchalischen Systems. Jijis poetischer, fast spiritueller Ansatz lässt vieles offen, bietet jedoch auch reichlich Spielraum für Interpretation und Reflexion. Die Kernfrage, die der Film aufwirft: Wie gelingt es, sich von den gesell-schaftlichen Fesseln zu befreien?

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Vorführungen:

  • Do, 17. Januar 2019 um 19:00 Uhr
  • Sa, 19. Januar 2019 – Mi, 23. Januar 2019 um 19:00 Uhr
  • So, 20. Januar 2019 – Mi, 23. Januar 2019 um 17:00 Uhr
  • Do, 24. Januar 2019 – So, 27. Januar 2019 um 17:00 Uhr
  • Di, 29. Januar 2019 um 19:00 Uhr

Klassisches Ballett begeistert nicht jeden. Doch die wahre Geschichte des afrokubanischen Ballett-Stars Carlos Acosta, der sich aus einem bescheidenen Vorstadtviertel Havannas auf die Bühnen der Welt tanzt und zum ersten schwarzen Romeo avanciert, berührt. Der spanischen Regisseurin Icíar Bollaín gelingt eine elegante Mischung zwischen leidenschaftlichen Tanzfilm und einfühlsamen Biopic. Die inszenierten Sequenzen, in denen der Zuschauer Acosta als Tänzer erlebt, faszinieren. Gleichzeitig ist ihr kühner Film auch eine Hommage an Kuba. Denn trotz aller Widerstände zeigt das Schicksal des gefeierten Ballettstars, dass Rassismus auf der Zuckerinsel weniger ausgeprägt ist.

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Vorführungen:

  • Do, 14. Februar 2019 – Fr, 15. Februar 2019 um 18:45 Uhr
  • So, 17. Februar 2019 um 18:45 Uhr
  • Di, 19. Februar 2019 – Mi, 20. Februar 2019 um 18:45 Uhr
  • Do, 21. Februar 2019 – Fr, 22. Februar 2019 um 21:00 Uhr
  • So, 24. Februar 2019 um 21:00 Uhr
  • Di, 26. Februar 2019 – Mi, 27. Februar 2019 um 17:00 Uhr

Ein Wunderkind sollte er werden und die Welt ihm zu Füßen liegen. Frühes Versprechen enthüllt das fabel-haft bunte Leben des berühmten, französischen Schriftstellers, Regisseurs und Diplomaten Romain Gary. Von seiner schweren Kindheit in Polen über seine Jugend unter der Sonne von Nizza bis hin zu den Heldentaten seiner Flüge in Afrika während des Zweiten Weltkriegs und seiner Ehe mit der berühmten Schauspielerin Jean Seberg: Romain Gary lebte ein außergewöhnliches Leben.

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Vorführungen:

  • Do, 28. Februar 2019 um 18:45 Uhr

Qiao Eine junge Frau, die sich nichts gefallen lässt und die durch eine Bar mit einem Selbstbewusstsein schreitet, das man nur haben kann, wenn man weiß, wer man ist. Und Qiao ist vor allem eins: die Freundin des Gangsters Guo Bin, der hier, in einer Stadt irgendwo in der Provinz Shanxi, das Sagen hat. Er ist es, der seine „Brüder“ führt, die Geschäfte leitet, sich um die Leute kümmert und Streit schlichtet. Und sie hilft dabei auf ihre ganz eigene Art. Zwar gehört sie nicht der Triade an, doch es zeigt sich von Anfang an, dass Qiao es ist, die die Brüder zusammenhält und vor allem deren Traditionen zelebriert.

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Killing God – Liebe deinen Nächsten (mittwochs OmU)

Vorführungen:

  • Do, 27. Dezember 2018 – So, 30. Dezember 2018 um 19:00 Uhr
  • Di, 1. Januar 2019 – Mi, 2. Januar 2019 um 19:00 Uhr
  • Do, 3. Januar 2019 – So, 6. Januar 2019 um 21:00 Uhr
  • Di, 8. Januar 2019 – Mi, 9. Januar 2019 um 19:00 Uhr

Ein abgelegenes Landhaus im idyllischen Bergland. Klingt nach dem perfekten Ort für ein Familienessen an Silvester… Aber als ein ungebetener Gast auftaucht, tun sich Abgründe auf. Als obdachloser Zwerg getarnt, kommt kein anderer als Gott selbst zu Besuch und stellt die Familie vor eine schier unlösbare Aufgabe.

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Vorführungen:

  • Do, 27. Dezember 2018 – So, 30. Dezember 2018 um 17:00 Uhr
  • Di, 1. Januar 2019 – Mi, 2. Januar 2019 um 17:00 Uhr
  • Do, 3. Januar 2019 – So, 6. Januar 2019 um 17:00 Uhr

Sibel lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester in einem türkischen Bergdorf am Schwarzen Meer. Sie ist seit ihrer Kindheit stumm, kann sich aber dank einer in der Region verbreiteten Pfeifsprache verständigen. Von den Dorfbewohnern gemieden und ausgeschlossen, folgt die junge Frau heimlich einem Wolf, der sich im nahen Wald herumtreiben soll. Bei einem dieser Streifzüge trifft Sibel auf einen Deserteur der türkischen Armee, der sie mit ganz anderen Augen ansieht, als sie es bisher von den Menschen um sie herum kannte. Doch im Dorf stößt die Verbindung der beiden Außenseiter auf Ablehnung.

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