Carmine Street Guitars (Doku) (Bundesstart)

Vorführungen:

  • Do, 29. August 2019 – Sa, 31. August 2019 um 20:15 Uhr
  • So, 1. September 2019 um 20:15 Uhr
  • Di, 3. September 2019 – Mi, 4. September 2019 um 20:15 Uhr
  • Do, 5. September 2019 – So, 8. September 2019 um 17:00 Uhr
  • Mo, 9. September 2019 – Mi, 11. September 2019 um 18:30 Uhr

Ein kleines Geschäft im Herzen von New Yorks Greenwich Village zeigt sich dem fortschreitenden Verdrängungsprozess gegenüber widerständig: Carmine Street Guitars. Gitarrenmacher Rick Kelly und seine junge Auszubildende Cindy Hulej stellen maßgefertigte Gitarren aus ganz besonderem Holz her, das sie aus alten Hotels, Bars, Kirchen und anderen alten Gebäuden in Manhattan retten und sammeln. Keine anderen Gitarren klingen und sehen so aus wie RicksGitarren –ein guter Grund für viele Musiker wie Bob Dylan, Lou Reed und PattiSmith, seinen kleinen Laden in NYC zu besuchen. Denn: Die Schönheit jeder Gitarre und der reiche, tiefe und geschliffene Sound hängen auch mit dem Alter, der Geschichte und derEinzigartigkeit des Holzes selbst zusammen. Jede Gitarre hat ihre eigene New Yorker Geschichte. Und Ricks Laden ist voller Geschichten.

In CARMINE STREET GUITARS begegnen wir einer Vielzahl an exzellenten Musikern und Künstlern: Eszter Balint, Christine Bougie (Bahamas), Nels Cline (Wilco), Kirk Douglas (The Roots), Eleanor Friedberger, Bill Frisell, Dallas Good (The Sadies), Travis Good (The Sadies), Dave Hill, Jaime Hince (The Kills), Stewart Hurwood, Jim Jarmusch (Sqürl), Lenny Kaye (Patti Smith Band),Marc Ribot, Charlie Sexton (Bob Dylan Band).

Pressestimmen

  • „Herausragend“ – Deutschlandfunk
  • „Regisseur Ron Mann ist eine liebevolle, geradezu paradox stille Musikdoku gelungen, weil er vor allem an den Dingen interessiert ist, die um die Instrumente herum passieren.“ – SZ
  • „Dieser Film (…) ist ein Kleinod der Filmkunst und ein Muss für jeden, der auf der Gitarre schon mal mehr gespielt hat als die drei Akkorde, die jeder kann.“ – epd film
  • „Ron Mann fängt die Aura, den Mythos der Gitarre auf faszinierende Weise ein, sein Film vermag den Zauber zwischen Bauen und Spielen zu verbildlichen, weil eine Gitarre eben immer viel mehr ist als die Summe ihrer Teile, auch viel mehr als die Klänge, die man mit ihr erzeugen kann.“ – Kino-Zeit
  • „Sie finden in den Gitarren einen Klang, der ihren Charakter spiegelt, und in Ricks Laden eine innere Heimat, die es da draußen nicht mehr gibt. Und wenn sie zu seinen Gitarren greifen, wird diese berührende Hommage auf Carmine Street Guitars zu einer großen Liebeserklärung an die Musik.“ – Rolling Stone
  • „Zeit ist etwas wert in diesem aus der Zeit gefallenen Etablissement. Es ist Inbegriff eines New York-ach, mehr noch: eines Zusammenlebens, das es nicht mehr gibt. Man könnte auch einen Film über den letzten lebenden Dinosaurier anschauen.“ – musikexpress
  • „In Zeiten von Gentrifizierung und explodierenden Immobilienmärkten ist Nostalgie eine Währung, die sich ein Geschäft in New York eigentlich nicht leisten kann. In einer kleinen Werkstatt in Greenwich Village ticken die Uhren aber nach ihrem eigenen Takt.“ – Kölner Stadtanzeiger
  • „Der elegische Grundton und das sympathische Flair der Begegnungen vereinen sich zur Hommage auf eine vom Untergang bedrohte (Künstler-)Welt.“ – dpa
  • „Ein entspannt-nostalgischer Trip in eine vergangene analoge Welt.“ – stadtrevue
  • „Ein Film für Musikliebhaber und ein faszinierendes Dokument einer vergangenen Ära“ – Iserlohner Kreisanzeiger
  • „Wer nur ein bisschen Sinn für Gitarren hat, wird nach Ansicht dieser Doku nach New York pilgern, um sich von Rick in seinem kleinen Laden in Greenwich Village eine Gitarre bauen zu lassen.“ – TV Spielfilm/TV Movie
  • „Der Film des Dokumentaristen Ron Mann ist dabei so unaufgeregt und sympathisch wie seine beiden Hauptprotagonisten, die in einer sich immer schneller drehenden Welt stur ihrer handwerklich-künstlerischen Arbeit nachgehen, in der sie nicht das große Geld suchen, sondern eine persönliche Befriedigung.“ – zitty