CRESCENDO #makemusicnotwar (Bundesstart)

  • DE 2019
  • 102 Min
  • Regie: Dror Zahavi
  • FSK: ab 6 Jahren
  • FBW Prädikat besonders wertvoll
  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln (OmU)
  • offizielle Filmseite
Crescendo

Vorführungen:

  • Do, 23. Januar 2020 – So, 26. Januar 2020 um 19:00 Uhr
  • Mo, 27. Januar 2020 – Do, 30. Januar 2020 um 17:00 Uhr
  • Fr, 31. Januar 2020 um 19:00 Uhr
  • Sa, 1. Februar 2020 – So, 2. Februar 2020 um 17:00 Uhr
  • Di, 4. Februar 2020 um 17:00 Uhr
  • Mi, 5. Februar 2020 um 21:00 Uhr

Im Rahmen von Friedensverhandlungen zwischen Diplomaten aus Israel und Palästina soll in Südtirol ein Konzert eines Jugendorchesters junger Palästinenser und Israelis unter massiven Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Die Jugendlichen wollen die Friedensbemühungen, die in ihrem Mikrokosmos bereits gefruchtet haben, nicht aufgeben und sehen nach und nach im gemeinsamen Zueinanderfinden und Musizieren einen ersten Weg zur Überbrückung von Hass, Intoleranz und Terror. Hat die Musik die Kraft, trotz der vielen Herausforderungen und Hindernisse Brücken zwischen den jungen Menschen verschiedener Religionen und verhasster Nationalitäten zu bauen?

Auf inspirierende Weise erzählt Dror Zahavis Spielfilm CRESCENDO#makemusicnotwar von jugendlichen Musikern aus Palästina und Israel, die in einem gemeinsamen Konzert ein Zeichen für ein friedliches Miteinander setzen sollen. CRESCENDO ist ein Film über die Kraft der Musik, die Menschen miteinander verbinden kann. Die Last der Geschichte, die sowohl Jugendliche aus den palästinensischen Gebietenals auch aus Israel immer mit sich tragen, stellt der Film in vielen aufreibenden Begegnungen dar. Hierbei werden alle Seiten, alle Meinungen gehört, doch es wird auch in Frage gestellt, ob ein Projekt wie ein gemeinsames Konzert überhaupt Probleme einer solchen Tragweite lösen kann. Durch viele kleine Einzelgeschichten und Dank einesüberzeugend agierenden jungen Ensembles,werden viele Facetten der Auseinandersetzung und des Austauschs gezeigt. Peter Simonischek ist als Eduard Sporck genau die richtige Autoritätsperson, die durch eine eigene berührende Geschichte den jungen Menschen den Weg weisen kann, um sich einer friedlichen Zukunft zu öffnen. Die wunderschöne gemeinsam erarbeitete Musik setzt den Rahmen der Geschichte, als Zuschauer wird man zu einem Teil der Gruppe, die miteinander streitet, diskutiert, musiziert und lacht. Und so setzt der Film ein mutiges, wichtiges und inspirierendes Zeichen über sein eigentliches Thema hinaus: Dass Grenzen dazu da sind, überwunden zu werden. Durch Zuhören, Reden und Aufeinander zugehen –und natürlich durch die Kraft der Musik.