Electric Girl (Bundesstart)

Electric Girl

Vorführungen:

  • Mo, 15. Juli 2019 um 19:00 Uhr
  • Di, 16. Juli 2019 – Mi, 17. Juli 2019 um 20:30 Uhr
  • Do, 18. Juli 2019 – So, 21. Juli 2019 um 17:00 Uhr
  • Di, 23. Juli 2019 – Mi, 24. Juli 2019 um 18:45 Uhr
  • Do, 25. Juli 2019 – So, 28. Juli 2019 um 17:00 Uhr

Statt auf ihr Studium konzentriert sich Mia lieber auf ihre Karriere als Poetry-Slammerin, nebenbei hält sie sich mit einem Job als Barkeeperin über Wasser. Eines Tages bekommt sie das Angebot, als Synchronsprecherin die Superheldin Kimiko in einer Anime-Serie zu verkörpern. Für Japan-Fan Mia eine Riesenchance! Voller Elan stürzt sie sich in den neuen Job – so sehr, dass sie plötzlich außergewöhnliche Kräfte an sich entdeckt: Genau wie Kimiko sieht sie Elektrizität, kann von Dächern springen und Menschenleben retten. Ihr wird klar, dass auch Hamburg von einem Super-Blackout bedroht ist, denn feindliche Mächte planen die Stadt, vielleicht sogar die ganze Welt, zu vernichten. In ihrem melancholischen Nachbarn Kristof findet Mia einen Seelenverwandten und ihren Co-Helden. Und während Mia in einem manischen Rausch versucht, die Menschheit zu retten, gerät ihr eigenes Leben komplett aus dem Gleichgewicht: Realität und Wahn beginnen gefährlich miteinander zu verschmelzen.

Regiekommentar
Im Spiel verleiht die Verwandlung in Avatare und Superhelden Superkräfte und lässt uns zeitweilig Gefühle von Ohnmacht und Minderwertigkeit vergessen. In der Manie wird diese Transformation Realität. Eine meiner Freundinnen verwandelt sich manchmal in eine Kosmonautin, trägt silberne Moonboots und sperrt die Straße mit Blumenkübeln ab. Sie fühlt sich dabei fantastisch. Nicht umsonst nennt man die Manie auch „die schönste Krankheit der Welt“. Wenn sie wieder aufgehört hat, ihre Medikamente zu nehmen, tickt die Uhr.

In der Dokumentation THE SECRET LIFE OF THE MANIC DEPRESSIVE fragt Stephen Fry seine Protagonisten: „Wenn jetzt hier vor dir ein Gerät stünde mit einem Knopf, um die Krankheit ein für alle Mal los zu werden, würdest du drauf drücken?“ Kopfschütteln. Niemals! Das Leben im manischen Rausch ist zu schillernd, zu bunt, zu inspirierend. Wenn dies nicht oft in stationärem Aufenthalt, mit oft schwer depressiver Phase endete, wäre diese Narrenfreiheit beneidenswert. ELECTRIC GIRL ist so ein manischer Rausch! (Ziska Riemann)

Presse

  • „Eindrucksvolle Bilder und überzeugende Schauspieler bringen den Zuschauer direkt in eine Welt, in der die Grenze zwischen Wahn und Realität immer mehr verschwimmt.“ SR.de
  • „Eine geniale Mischung aus Spiel- und Zeichentrickfilm“ Deutschlandfunk Kultur
  • „Eigenwilliges, energiegeladenes deutsches Kino“ BR KINO KINO