Ensemble für neue Kammermusik: Kurzfilmprogramm und Konzert

Der harte Kern des Ensembles für Neue Kammermusik im Dezember 2017: Ricarda Baldauf, Jonas Zerweck und Dr. Maik Hester (Bild: Thilo Braun)

Vorführungen:

  • Mo, 8. Juli 2019 um 19:30 Uhr

Because The World Never Stops – Streiflichter urbanes Leben: Kurzfilmprogramm und Konzert Ensemble für neue Kammermusik an der TU Dortmund

Eintritt: 10 Euro /8 Euro ermäßigt

Foto: Der harte Kern des Ensembles für Neue Kammermusik im Dezember 2017: Ricarda Baldauf, Jonas Zerweck und Dr. Maik Hester (Bild: Thilo Braun), von: https://www.musik.tu-dortmund.de/ensembles/ensemble-fuer-neue-kammermusik/


Urbanes Leben – Erstmals in der Geschichte der Menschheit lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Die Urbanisierung hat Einfluss auf unsere Lebens- und Konsumgewohnheiten, auf Natur und Freiheit, Kommunikation und Mode. Wo exotische Tiere wie selbstverständlich die Teiche der Stadtparks bevölkern gedeihen urbane Legenden von Krokodilen, toten Frauen und angeregter Unterhaltung.

Das Ensemble für Neue Kammermusik an der TU Dortmund tritt in den Dialog miteinander, mit neuartigen Musikinstrumenten und mit einer ganz besonderen Auswahl von Kurzfilmen. Feinsinniger Humor in Verbindung mit virtuosem Rhythmus ergibt dabei ein hochmusikalisches Bild urbanen Lebens in diesem einmaligen Kino-Konzert.


Filmprogramm 1

Ameise
Die Ameisen arbeiten perfekt zusammen. Wäre da nicht eine Ameise, die alles anders macht.
(Animation, DE 2017, Farbe, 3’37 Min., FSK: ab 0 Jahren, Regie: Julia Ocker)

Kwiz
Zwei Seniorinnen treffen sich in einem Wartezimmer. Nach einer Weile beginnen sie damit, sich gegenseitig die Klingeltöne ihrer Handys vorzuspielen. Welche kennt sich besser mit den Interpreten der Melodien aus?
(Kurzspielfilm, BE 2006, Farbe, 6’09 Min., FSK: ab 0 Jahren, Regie: Renaud Callebaut)

Stems
Vom Puppen bauen und Musik machen.
(Animation, GB 2015, Farbe, 2’24 Min., FSK: ab 0 Jahren, Regie: Ainslie Henderson)

Rattenskat
Die Untermieter eines gemütlichen, alten Kinos treffen sich nach der Spätvorstellung und philosophieren über die heutige Kinolandschaft.
(Animation, DE 1999, Farbe, 1’46 Min., FSK: ab 0 Jahren, Regie: Jim Lacy, Daniel Haude)

Der Philatelist
Hugo lebt in seiner eigenen Welt, in der Symmetrie und Ordnung herrschen. Den Kontakt zur Außenwelt meidet er bis zu dem Tag, als seine Lieblingsbriefmarke beschließt, aus dem offenen Fenster geweht zu werden. Wie eine kleine Fee lockt sie Hugo immer weiter in das turbulente Treiben des Hamburger Hafens und schenkt ihm ein Abenteuer, das sein Leben verändern wird.
(Kurzspielfilm, DE20011, S/W, 7’20 Min., FSK: keine, Regie: Jan-Gerrit Seiler)


Filmprogramm 2

Krokodil
Das Krokodil hat alles, was man für einen gemütlichen Fernsehabend braucht. Aber dann gibt es ein Problem mit den Salzstangen.
(Animation, DE 2015, Farbe, 3’48 Min., FSK: keine, Regie: Julia Ocker)

Sabaku
Als Sabaku’s bester Freund Büffel umfällt, macht er sich auf die Suche nach einem neuen Freund. Er versucht, mit verschiedenen Spezies in Kontakt zu treten, merkt aber schnell, dass das nicht so einfach ist, wie gedacht. Es ist ein Höllentrip, aber Sabaku wird nicht ruhen, bis er Erfolg hat.
(Animation, NL 2016, Farbe, 2’20 Min., FSK: ab 0 Jahren, Regie: Marlies van der Wel)

Sinfonie der Dumpfbacken
Krisensitzung der Außendienstler eines mittelständischen Unternehmens. Ihr Produkt: Wackeldackel. Der Absatz dümpelt trostlos dahin, eine neue Strategie muss her!!! Das meint offensichtlich auch das anwesende Verkaufsexemplar, das im Wackelrhythmus den uninspirierten Herren ein hirnloses Abnicken der neuen Anweisungen entlockt. Frau Emily, die externe Marketing-Expertin, schaut fassungslos zu. Mit einem jazzig-rhythmisierten Plädoyer mischt sie die tumbe Jasager-Runde auf und löst einen grotesken Esprit-Schub aus, der dem verwirrten Dackel den Kopf kostet.Feinsinniger Humor in Verbindung mit virtuosem Sprachrhythmus ergeben ein hochmusikalisches Klangbild der Deutschen Sprache.
(Kurzspielfilm DE 2011, Farbe, 5’08 Min., FSK: ab 0 Jahren, Regie: Volker Heymann)

Mensch und Maschine
Dass Maschinen den Menschen im Griff haben, ist keine SciFi Zukunftsvision.
Es ist schon jetzt alltägliche Realität.
(Animation, DE 2013, S/W; 0’48 Min., Regie: Jens Rosemann, Silke Brandes)

Because the World never stops
Wenn wir die Nachrichten einschalten, erwarten wir eine seriöse Berichterstattung. Aber ist das, was wir sehen, tatsächlich etwas anderes als eine Performance? BECAUSE THE WORLD NEVER STOPS bietet aufschlussreiche Einblicke hinter die Kulissen der Abendnachrichten.
(Doku, SE 2016, Farbe, 11’18 Min., FSK: ab 0 Jahren, Regie: Maximilian Van Aeytrick + Axel Danielson)