Vorführungen:

  • Do, 27. August 2020 – Fr, 28. August 2020 um 17:00 Uhr
  • So, 30. August 2020 um 19:15 Uhr
  • Di, 1. September 2020 – Mi, 2. September 2020 um 18:45 Uhr
  • Do, 3. September 2020 um 18:45 Uhr
  • Sa, 5. September 2020 – So, 6. September 2020 um 18:45 Uhr
  • Di, 8. September 2020 – Mi, 9. September 2020 um 18:45 Uhr
  • Mo, 14. September 2020 – Di, 15. September 2020 um 17:00 Uhr

Der im Kosovo geborene Xhafer (Mišel Maticevic) ist Pharmaingenieur, verheiratet, hat drei Kinder und lebt seit Jahren ein bürgerliches Leben in einer mittelgroßen deutschen Stadt. Nach und nach beschleicht ihn jedoch das Gefühl, dass er an seinem Arbeitsplatz diskriminiert und schikaniert wird. Dieser Eindruck verstärkt sich zusehends, und als er eines Tages eine tote Ratte an seinem Gartentor findet, ist für ihn endgültig klar: seine Kollegen haben hier ein rassistisches Statement gesetzt. Von da an wird jedes Ereignis, jedes Wort, jede Geste zu einem Anhaltspunkt, ja gar zu einem Beweis für seine These. Xhafers Unbehagen wächst tagtäglich. Seine deutsche Frau Nora (Sandra Hüller) hingegen ist es leid, dass ihr Mann hinter jeder Schwierigkeit Mobbing vermutet. Mögen seine Kollegen ihn womöglich einfach nur nicht? Oder steckt doch mehr hinter den Anfeindungen? Die Vorfälle, die Xhafers Ansichten bestätigen, häufen sich. Doch geschieht dies wirklich oder bildet er sich alles nur ein?

EXIL von Regisseur Visar Morina („Babai“) beschreibt die Chronik einer schleichend wachsenden, aber womöglich imaginären Bedrohung. Xhafer begeht diese Gratwanderung als braver Familienvater und integrierter Spießbürger, der dennoch stets im Abseits zu stehen scheint. Ein faszinierender Thriller über Paranoia und Identität. Schwarz, surreal, mit Anklängen ans Genrekino und gepaart mit eigenwilligem Humor.

Seine Weltpremiere hat EXIL auf dem Sundance Filmfestival gefeiert. Die Deutschlandpremiere erfolgte im Panorama-Programm der Berlinale.

Pressestimmen

  • „Liefert eindringliche, wachrüttelnde Momente zum Thema Alltagsrassismus.“ Filmstarts.de
  • „EXIL ist zweillos einer der stärksten deutschen Filme des Jahres.“ Player
  • „Ziemlich erschütternd und oft brillant.“ Hollywood Reporter
  • „Grandioser Film.“ Ioncinema.com
  • „Eine kafkaeske Auflistung verschiedener Frustrationsfacetten.“ Filmmaker Magazine
  • „Ein dunkles Drama mit dem fieberhaften Erscheinungsbild eines Thrillers.“ Cineuropa
  • „Ein Film, der unter die Haut geht.“ Screendaily
  • „EXIL hält der Lüge vom ach so liberalen Deutschland den Spiegel vor.“ Programmkino
  • „Bebendes Sinneskino, das komplexe Themen in Raum und Licht malt.“ Variety
  • „Ein packendes Drama über eine Identitätskrise.“ Zitty
  • „Ein Film, der packt und durchrüttelt und der zudem nach dem Verlassen des Kinos für einigen Gesprächsstoff sorgen dürfte.“ Kino-zeit.de
  • „Atmosphärisch bis zum Bersten aufgeladen und spürbar unnachgiebig.“ film-rezensionen.de
  • „Ein beklemmendes Psychogramm“ TIP-BERLIN
  • Sehr zeitgemäß und unbedingt sehenswert.“ Berliner Morgenpost
  • „In den besten Momenten wirkt Morinas bedrückend klaustrophobisch inszenierter Thriller wie eine deutsche Version von Michael Hanekes Film Caché.“ Goethe.de
  • „Die Karriere von Mišel Maticevic erreicht mit dem Film EXIL einen weiteren Höhepunkt.“ Märkische Allgemeine
  • „Lässt die Zuschauer mitleiden, intensiv und körperlich.“ Der Freitag