Filmprogramm zur Extraschicht 2019: Hi, AI – Liebesgeschichten aus der Zukunft (Doku)

Vorführungen:

  • Sa, 29. Juni 2019 um 21:00 Uhr

Eintritt: Extraschicht-Ticket – oder regulärer Eintrittspreis

Humanoide Roboter sind die neuen Lebewesen auf unserem Planeten. Sie sind an der Rezeption tätig, in Shopping Malls oder als Köche. Und sie führen bereits Beziehungen mit Menschen.

„Bei einer K.I. musst du deine Sätze knapp und pointiert halten“, gibt der Roboterentwickler Matt seinem Kunden Chuck mit auf den Weg, als dieser seine neue Roboter-Partnerin Harmony in der Fabrik abholt und die beiden zu einem Road Trip durch die USA aufbrechen. Der Sex-Roboter Harmony, so stellt sich auf den zweiten Blick heraus, mag Bücher und kann aus dem Stegreif Ray Kurzweil zitieren.

Am anderen Ende der Welt, in Tokio, bekommt Oma Sakurai von ihrem Sohn den niedlichen Roboter Pepper geschenkt. „Damit ich nicht verkalke“, sagt die alte Dame selbstironisch. Doch Pepper entpuppt sich als Lausbube, den Omas Gesprächsthemen wenig interessieren. Lieber flirtet er mit der Schwiegertochter.

Während Harmony und Chuck nach der Liebe suchen, und Pepper und Oma die Zeit totschlagen, stellt sich zunehmend die Frage: Wie werden wir mit künstlicher Intelligenz zusammenleben? Was werden wir gewinnen, was verlieren? Und: wer sind eigentlich die Hauptfiguren dieser schönen, neuen Welt?

Pressestimmen

‚Hi,AI‘ drängt keine Antworten auf, er provoziert Fragen“ „Es wäre leicht, diesen Konstellationen mit offener Kritik zu begegnen. Regisseurin Isa Willinger widersteht dieser Versuchung. Sie lässt die Szenen ganz für sich stehen, es gibt keine Stimme aus dem Off, keine Experteninterviews oder erläuternde Einblendungen. (…) Das funktioniert.“ Katharina Frohne im WESER KURIER am 10.04.19

„Die Roboter zeigen uns Menschen wie wir programmiert sind. Unsere Empathie, unsere Sterblichkeit aber auch, dass wir uns selbst nicht richtig kennen. Unheimlich menschlich und unheimlich fremd.“ Janina Rook für ARTE Metropolis am 07.04.19

„In den teils amüsanten, teils beklemmenden Szenen aus Isa Willingers Dokumentarfilm herrscht eine sonderbare Atmosphäre. Man spürt, dass etwas Neues beginnt.“ Christian Göttner auf szene38.de am 30.03.19