• MK/BE/FR/HR/SL 2018
  • Mittwochs: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Regie: Teona Strugar Mitevska
  • 100 Min
  • FSK: keine Angabe
  • offizielle Filmseite
Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

Vorführungen:

  • Fr, 15. November 2019 um 18:45 Uhr
  • Sa, 16. November 2019 um 19:15 Uhr
  • So, 17. November 2019 um 18:45 Uhr
  • Di, 19. November 2019 um 17:00 Uhr
  • Mi, 20. November 2019 um 16:15 Uhr
  • Do, 21. November 2019 – So, 24. November 2019 um 18:45 Uhr
  • Mo, 25. November 2019 – Di, 26. November 2019 um 17:00 Uhr
  • Mi, 27. November 2019 um 21:15 Uhr

Die Preview des Films am Sonntag, 10. November findet bei uns um 20:15h im Rahmen des f2 Fotofestvials statt, siehe: f2 Fotofestival: Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

Die 32-jährige Petrunya hat Geschichte studiert und lebt bei ihren Eltern in einer Kleinstadt in Mazedonien. Als Historikerin sind ihre beruflichen Aussichten schlecht. Deswegen zwingt ihre Mutter sie zur Arbeitssuche, zu der dubiose Treffen mit abstoßenden Arbeitgebern gehören. Als einer dieser potenziellen Chefs Petrunya nach dem Vorstellungsgespräch sagt, dass sie zu alt und hässlich sei und mit ihrem Geschichtsstudium nicht einmal als Näherin tauge, lässt sie anschließend ihrem Frust freien Lauf. Zufällig trifft sie auf eine Prozession, die zum Fluss führt. Es ist Dreikönigstag, und traditionell wirft an diesem Tag der Priester bei der Großen Wasserweihe ein gesegnetes Kreuz in das Wasser. Junge Männer springen in die eisigen Fluten, um danach zu tauchen. Glück, Freude und Wohlstand sind dem garantiert, der es zurückbringt. Doch dieses Mal springt auch Petrunya in den Fluss – und taucht mit dem Kreuz in der Hand auf. Die Hölle bricht los, und ihre Heldentat gilt als waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht aufgeben.

GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2019 und gewann dort den Preis der Ökumenischen Jury sowie den Gilde Filmpreis. Auf dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund/Köln 2019 wurde der Film mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.