Kalle Kosmonaut (Bundesstart)

  • Vorführungen:

    • Do, 26. Januar 2023 – Sa, 28. Januar 2023 um 17:00 Uhr
    • So, 29. Januar 2023 – So, 29. Januar 2023 um 21:00 Uhr
    • Mo, 30. Januar 2023 – Di, 31. Januar 2023 um 21:00 Uhr
    • Mi, 1. Februar 2023 – So, 5. Februar 2023 um 21:00 Uhr
    • Mo, 6. Februar 2023 – Mi, 8. Februar 2023 um 17:00 Uhr

    Synopsis

    „Ein dokumentarisches Pendant zu Boyhood.“ (Filmdienst)

    Der 16-jährige Kalle streift durch eine Brachlandschaft in Berlin. Er bereut eine folgenschwere Tat, die sein Leben verändern wird. „Ich weiß nicht, wie’s angefangen hat, die ganze Geschichte mit mir”.
    Kalle mit 10. Nachts allein im Kiez. Die erste Liebe. Jugendweihe. Mutproben auf den Fernwärme-Rohren der Stadt. Freundschaften und Hochzeiten. Verhandlung, Verurteilung, Knast. Die Welt draußen dreht sich weiter. Opa wünscht sich die DDR zurück. Oma besiegt die Sucht. Mama schickt zum 18. Geburtstag Raketen in die Nacht. Die Polizistin wacht über ihr Revier. Für Kalle beginnt nach dem Gefängnis eine atemlose Odyssee zurück zu sich.

    KALLE KOSMONAUT porträtiert eindrucksvoll über 10 Jahre hinweg das Leben des jungen Kalle und zeigt, wie soziale Ungleichheit eine Biografie bestimmen kann. Eine radikal ehrliche und gleichzeitig poetische Reflexion über Liebe, Familie, Schicksal und Schuld – getragen von der Hoffnung, dass am Ende ein besseres Leben möglich ist.

    „Eine schöne Langzeitdoku. Warmherzig, realitätsnah und klischeefrei.“ (Goethe-Institut)

    Liebe Kinobetreiber:innen und Kolleg:innen,

    wir freuen uns über den FilmTipp von Vision Kino Netzwerk für Film- und Medienkompetenz (weiter unten…) und die Unterstützung zum Kinostart von KALLE KOSMONAUT, unter anderem von Filmregisseur, Autor und Youtuber Josef Bolz aka DeChangemann, Musiker Hagen Stoll aka RILLA, Sozialarbeiterin und Aktivistin Cansin Köktürk sowie Deutscher Kinderverein e.V., Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Bundesvorstand – Abteilung Jugend und Jugendpolitik, SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste, Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände Freie Wohlfahrtspflege, Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie EAF, Die Arche – Christliches Kinder- und Jugendwerk und dem Bundesforum Männer.

    KALLE KOSMONAUT startet ab 26. Januar 2023 mit einer vorangehenden Kinotour mit dem Regie-Duo Tine Kugler und Günther Kurth sowie Protagonist Kalle bundesweit im Kino. Der Film, der seit seiner Weltpremiere auf der Berlinale mehrfach mit Kinder- und Jugendpreisen ausgezeichnet wurde, eignet sich außerdem besonders gut für Schul- und Sondervorstellungen. Bei Interesse an Filmgesprächen mit den Regisseur:innen vermitteln wir natürlich auch gerne.

    „Anhand eines Einzelschicksals demonstriert KALLE KOSMONAUT wie sehr die soziale Herkunft eine Biografie bestimmt und dass es mit der vielbeschworenen Chancengleichheit in der Allee der Kosmonauten nicht weit her ist […] KALLE KOSMONAUT ist ein dokumentarisches Pendant zu BOYHOOD von Richard Linklater, mit dem feinen Unterschied, dass man Kalles Werdegang nicht fiktiv beeinflussen kann“, so der Filmdienst und Programmkino.de beschreibt den Film als „gelungene, warmherzige Langzeit-Dokumentation“ wie auch „interessant“ und „spannend“ (hier die komplette Kritik:

    https://www.programmkino.de/filmkritiken/kalle-kosmonaut

    Hier der aktuelle FilmTipp von Vision Kino Netzwerk für Film- und Medienkompetenz:
    „Der Film stellt den Zuschauer*innen die Aufgabe, jenseits pauschaler Urteile zu differenzieren. Es wird gezeigt, wie er [Kalle] seine Gefühle und seine Vorstellungen reflektiert verbalisiert, er rappt oder spricht offen von seinen Fehlern, seiner Angst, Gewalt, Wut, Reue und seinen Träumen, seinem „Neustart“. Kalle ist, bei allen Schwierigkeiten, offen, kommunikativ und sympathisch. Was er durchlebt, können viele in seinem Alter verstehen – oder erleben es (teilweise) selbst.“

    https://www.visionkino.de/filmtipps/filmtipp/kalle-kosmonaut