Martin Zingsheim meets E-MEX: Konzert und Film

Vorführungen:

  • So, 12. Mai 2019 um 19:00 Uhr

Konzert + Filmvorführung – Moderation Martin Zingsheim

Eintritt: 10 Euro und 8 Euro ermäßigt
Kartenreservierungen wird empfohlen, Kontakt: info@sweetSixteen-Kino.de
Vorbestellte Karten bitte bis 30 Minuten vor Filmbeginn an der Kinokasse abholen.

Neue Musik und anderer Horror.
Ein Abend zwischen Mikroton und Kettensäge.

Martin Zingsheim – mit Auszeichnungen überhäufter Comedian aus Köln führt durch den Abend. Weitere Mitwirkende: Christoph Maria Wagner, musikalische Leitung und Gesprächspartner. Renatus Mészár, Bassbariton.


Programm

Leo Ornstein (1895-2002) — Suicide in an airplane (ca. 1919)

George Crumb (*1929) — Black Angels, 13 Images from the Dark Land (1970) for electric string quartet

– Pause –

Arnold Schönberg (1874-1951) — Begleitungsmusik zu einer Lichtspielszene op. 34(1930)
Bearbeitung für Kammerensemble (Drohende Gefahr – Angst – Katastrophe)

Christoph M. Wagner (*1966) — Der rollende Totenschädel (2009/2019) Eine Ballade für Bassbariton und Ensemble / UA der Ensemblefassung


KONZERT

E-Mex – Das E-MEX-Ensemble wurde 1999 von sechs Musikern aus Köln und dem Ruhrgebiet gegründet und hat sich schnell einen hervorragenden Ruf erworben. Idee des Ensembles ist es, eng und in direktem persönlichen Austausch mit Komponisten zusammenzuarbeiten. Mittlerweile ist das Repertoire auf über 300 Stücke in unterschiedlichsten Besetzungen angewachsen und umfasst auch zahlreiche Werke von internationalen Klassikern der neuen Musik wie Elliot Carter, Iannis Xenakis, Franco Donatoni, Gérard Grisey, Toshio Hosokawa, Salvatore Sciarrino oder Helmut Lachenmann. E-MEX entwickelt eigene Konzertreihen, wird mit vielen Uraufführungen betraut und tritt regelmäßig bei Konzerten und Festivals in zahlreichen europäischen Ländern und in Asien sowie Nord- und Südamerika auf. Komponisten wie Sven-Ingo Koch, Elena Mendoza, Valerio Sannicandro, Vassos Nicolaou, Yasuko Yamaguchi, Karin Haußmann und Gordon Kampe haben Stücke eigens für das E-MEX-Ensemble geschrieben.

E-Mex Ensemble:
Evelin Degen, Flöte
Joachim Striepens, Klarinette
Yoshiki Matsuura, Posaune
Kalina Kolarova, Violine
Lola Rubio, Violine
Konrad von Coelln, Viola
Burkart Zeller, Violoncello
Martin von der Heydt, Klavier
Michael Pattmann, Schlagzeug
Patricia Martins, Klangregie


FILM

Re-Animator – „Von Herbert West, der im College und auch im übrigen Leben mein Freund war, kann ich nur im äußersten Widerwillen sprechen.“ Mit diesen, für Howard Phillips Lovecraft so typischen Worten beginnt die Kurzgeschichte „Herbert West – Der Wiedererwecker“. Nur 44 Seiten lang und unter anderem zu finden in der bei Suhrkamp erschienenen Lovecraft-Anthologie „Stadt ohne Namen“, nimmt die von Stuart Gordon 1985 als „Re-Animator“ verfilmte Kurzgeschichte zweifellos einen Sonderstatus im Werk des großen amerikanischen Horror-Literaten ein: 1922 geschrieben und damals erstmalig im Humor-Magazin (!) „Home Brew“ erschienen, war die Geschichte nicht wie so viele seiner übrigen Schöpfungen im Bereich des legendären Cthulhu-Mythos angesiedelt, bei dem stets das Grauen in Gestalt übernatürlicher, gottähnlicher Albtraumgeschöpfe aus dem All, der Vergangenheit oder anderen Dimensionen in das Diesseits und über seine ahnungslosen Opfer hereinbricht, sondern zeichnete mit faszinierender visionärer Kraft und einer für die damalige Zeit kaum für möglich zu haltenden expliziten Detailfreude den Weg in das 60 Jahre später die Kinoleinwände beherrschende Zombie-Genre vorweg.
(Horror/Splatter, US 1985, 86 Min, FSK: ab 18 Jahren, Regie: Stuart Gordon)