Land of Dreams (Bundesstart)

  • Vorführungen:

    • Do, 3. November 2022 – Fr, 4. November 2022 um 18:45 Uhr
    • So, 6. November 2022 – So, 6. November 2022 um 18:45 Uhr
    • Mo, 7. November 2022 – Mo, 7. November 2022 um 18:45 Uhr
    • Mi, 9. November 2022 – Mi, 9. November 2022 um 18:45 Uhr

    DARSTELLER:
    Sheila Vand, Matt Dillon, Anna Gunn, Isabella Rossellini, William Moseley


    INHALT:
    Ein künstlerisch-kritischer Blick auf die amerikanische Gesellschaft.

    In einer nahen Zukunft haben die Vereinigten Staaten ihre Außengrenzen abgeschottet. Das Zensus Büro – die wichtigste Behörde der autoritären Regierung – entwickelt ein umfassendes Programm zum besseren Verständnis und zur Kontrolle der Bürger*innen: Es zeichnet ihre Träume auf. Als Protokollantin oder sogenannte „Traumfängerin“ betätigt sich auch Simin. Mit dem zynischen Bodyguard Alan an ihrer Seite fährt sie durch den Mittleren Westen und sammelt die teils skurrilen Träume der Menschen, die oft bittere Wahrheiten in sich bergen. Simin verarbeitet diese Begegnungen sowie ihr eigenes Trauma als iranische Migrantin, indem sie in die Rollen der Träumenden schlüpft, auf Farsi nachspielt und auf Social Media teilt. Mit fortschreitender Zeit erahnt sie die perfiden Absichten des Zensus Büros und lernt, dass die Grenze zwischen Traum und Realität oft verblüffend schmal ist.


    Festivals / Filmpreise

    2022: Luxembourg City Film Festival, NL
    2022: Tribeca Festival, USA, Spotlight Narrative
    2021: Cairo International Film Festival, EGY
    2021: Filmfest Hamburg, DE
    2021: Internationale Filmfestspiele Venedig, IT
    2021: La Roche sur Yon International Film Festival, FR


    »Mit „Land of Dreams“ gelingt Shirin Neshat der Spagat zwischen Kunst und Film elegant: Egal ob es um die Suche nach Identität geht oder um Selbstgefälligkeit.«

    BR kinokino

    »Ein mit den Mitteln der Poesie geführter Frontalangriff auf alles, was der diktatorische Überwachungsirrsinn auf dieser Welt zu bieten hat!«

    Süddeutsche Zeitung

    »Was für eine finster-poetische Idee ist diese Diktatur der Traumsammler… Man muss nicht an das US-Pendant der russischen Oligarchen denken, an die milliardenschweren Informations-Monopolisten Bezos und Musk, um diese surreale Komödie bei aller Leichtigkeit bitter ernst zu nehmen!«

    Frankfurter Rundschau

    »Einsame Bars, nächtliche Wüstenfahrten, ein hysterisches Dinner mit Filmikone Isabella Rossellini – als hätte David Lynch seine Finger im Spiel.«

    Barbara

    »„Land of Dreams“ ist ein ruhig fließender, vielschichtiger Film über Culture-Clash, über gelebten Alltagsrassismus und ein Mahnmal ohne erhobenen Zeigefinger!«

    Deutschlandfunk Nova