Mehr Licht – Filmfest Kinderrechtskonvention: Krieg der Knöpfe

    • FR 2011
    • 100 Min
    • Regie: Christophe Barratier
    • FSK: ab 6 Jahren

    Vorführungen:

    • So, 27. November 2022 – So, 27. November 2022 um 15:00 Uhr

    Der  Humanistische Verband Nordrhein-Westfalen startet in Kooperation mit Kids Courage und „Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken“ ihr Filmfestival zum Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention. Die Filme beschäftigen sich auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen mit den Rechten von Kindern. Zu jeder Filmvorführung wird es eine altersgemäße, inhaltliche Einführung geben, in der auf die jeweiligen Rechte eingegangen wird und die Themen des Filmes dargestellt werden. Eintritt pro Film: 1 Euro.

    Seit 1990 ist der 20. November der Internationale Tag der Kinderrechte. Die UN-Kinderrechtskonvention ist in der Zwischenzeit von 195 Staaten ratifiziert worden. Mit ihrer Ratifizierung im Jahr 1992 hat sich die Bundesrepublik dazu verpflichtet, die Rechte von Kindern zu achten, zu schützen und zu fördern. Gemäß der UN Kinderrechtskonvention gelten alle Menschen unter 18 Jahre als Kinder und haben demnach Anspruch auf die Umsetzung ihrer Rechte.
    Die Kinderrechtskonvention sichert den Schutz, die Versorgung und die Beteiligungsrechte von Kindern. Unter anderem vom Recht auf elterliche Sorge, gewaltfreie Erziehung oder dem Recht auf Information und Religionsfreiheit bis hin zum Recht auf Spielen und Freizeit handelt die Konvention.
    Kinderrechte sind Menschenrechte.


    Darsteller: Laetitia Casta, Guillaume Canet, Kad Merad


    Zwischen den Jungs aus den zwei benachbarten Dörfern Longeverne und Velrant herrscht Krieg und dieser eskaliert immer weiter. Denn der Anführer der Bande aus Longueverne, Lebrac, kam eines Tages auf die Idee den Gefangenen Widersachern die Knöpfe von der Kleidung zu reißen. Seitdem verlieren die Opfer des „Krieges“ nicht mehr nur ihre Ehre, sondern vor allem die Knöpfe an ihrer Kleidung. Das blamiert nicht nur die Jungs, sondern gibt auch ordentlich Ärger mit den Eltern. Vor allem Lebrac selbst bekommt schließlich richtig Ärger als er ohne Knöpfe, mit zerrissener Kleidung nach Hause kommt. Sein Vater (Kad Merad) verprügelt ihn so richtig. Um zukünftiger Prügel zu entgehen, ersinnt Lebrac eine Liste, um keine Knöpfe mehr zu verlieren. So könne man doch nackt den verfeindeten Velrantern gegenüber treten. So schaukeln sich die Parteien immer höher, bis sich selbst unter den Jungs Widerstand gegen das längst außer Kontrolle geratene Kriegsspiel regt.