Vorführungen:

  • Do, 3. Januar 2019 – So, 6. Januar 2019 um 19:00 Uhr
  • Di, 8. Januar 2019 – Mi, 9. Januar 2019 um 17:00 Uhr
  • Do, 10. Januar 2019 – So, 13. Januar 2019 um 17:00 Uhr
  • Di, 15. Januar 2019 – Mi, 16. Januar 2019 um 21:00 Uhr

Avantgardistisches Porträt des französischen Abenteurers Orelie-Antoine de Tounens, der sich Mitte des 19. Jahrhunderts zum König von Patagonien erklärte.
Der Filmemacher Niles Atallah erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte über Orélie Antoine de Tounens, der sich selbst zum König von Patagonien und Araukanien erklärte. Tounens brach 1858 nach Chile auf und reiste 1860 in das Gebiet der Mapuche und ließ sich am 17. November desselben Jahres von einer Versammlung der Häuptlinge zum König wählen. Nachdem Tounens von den chilenischen Behörden, die sich im Krieg mit den Einheimischen befanden, inhaftiert wurde, erklärte man ihn nicht zurechnungsfähig und schickte ihn nach Frankreich zurück. Trotzdem unternahm Tounens noch mehrere Versuche, um zurück in sein Königreich zu gelangen.

Niles Atallah inszeniert diese Geschichte als halluzinatorischen Bildrausch, der durch eine Montage unterschiedlichster Filmformate entstand. So nutzte Atallah 8-Millimeter- und 16-Millimeter-Film, der nach den Dreharbeiten im Garten des Regisseurs vergraben wurde, um das Filmmaterial künstlich altern und korrodieren zu lassen. Das farblich so verfälschte Bildmaterial wurde mit Archivaufnahmen aus dem Amsterdam’s EYE Filmmuseum verbunden.