Schweigend steht der Wald (Bundesstart)

  • Vorführungen:

    • Mi, 26. Oktober 2022 – Mo, 31. Oktober 2022 um 20:45 Uhr
    • Di, 1. November 2022 – Mi, 2. November 2022 um 20:45 Uhr
    • Fr, 4. November 2022 – Fr, 4. November 2022 um 20:45 Uhr
    • Sa, 5. November 2022 – Sa, 5. November 2022 um 21:00 Uhr
    • So, 6. November 2022 – So, 6. November 2022 um 20:45 Uhr
    • Mo, 7. November 2022 – Mi, 9. November 2022 um 17:00 Uhr

    Darsteller:
    Henriette Confurius, Noah Saavedra, August Zirner, Robert Stadlober, Johanna Bittenbinder, Johannes Herrschmann


    INTERVIEW MIT REGISSEURIN SARALISA VOLM

    Packender Thriller über eine Reise in die dunkle Vergangenheit eines Dorfes.

    Oberpfalz, 1999. Die 28-jährige Studentin Anja Grimm kehrt für ein Forstpraktikum zurück in ein Dorf bei Weiden. Dorthin, wo sie zwanzig Jahre zuvor als Kind einen traumatischen Verlust erlebte. Ihr Vater war damals im Urlaub von einer Wanderung nicht zurückgekehrt. Den Wald, in dem er spurlos verschwunden war, soll Anja bei ihrem Praktikum kartieren. Auf einer Lichtung entnimmt sie Bodenproben und bemerkt ungewöhnliche Kalkablagerungen unter der Oberfläche. Die Erdschichten sind in einer seltsamen Reihenfolge angeordnet. Wurde diese Wiese außergewöhnlich tief umgegraben? Als Anja wenig später zu der Lichtung zurückkehrt, bedroht sie ein Mann mit einem Gewehr: der psychisch auffällige Xaver Leybach, den sie noch aus Kindertagen kennt.

    Als sich die junge Frau zu erkennen gibt, senkt er sein Gewehr und verschwindet im Wald. Aufgewühlt fährt Anja zu Xavers Schwester Waltraud Gollas, bei deren Familie sie mit ihren Eltern im Urlaub gewohnt hatte, und berichtet von dem Vorfall. Waltrauds Sohn Rupert, mit dem Anja als Kind spielte, läuft mit ihr daraufhin zu dem Hof, auf dem Xaver mit seiner greisen Mutter Anna lebt – und sie machen eine grauenvolle Entdeckung: Xaver hat seine Mutter mit einem Spaten erschlagen.

    Anja hat eine schreckliche Vermutung: Hat Xaver auch ihren Vater ermordet und in der Lichtung verscharrt? Sie verlangt von dem zuständigen Kommissar Konrad Dallmann, den Fall wieder aufzurollen. Der wird zugleich massiv bedrängt von seinem Vater, dem pensionierten Kommissar Gustav Dallmann: Konrad müsse dafür sorgen, dass Anja Grimm sofort verschwinde, diese junge Frau, die den Wald lesen könne wie niemand sonst. Denn sie sei lang zurückliegenden Ereignissen auf der Spur, die er als Kommissar zu vertuschen half, zugunsten eines höheren Interesses.

    Mit der Aufdeckung könne Anja Grimm die Gemeinde – und ihn selbst – ins Verderben stürzen. Konrad Dallmann ist entsetzt über die Andeutungen seines Vaters, schließlich fügt er sich aber dessen Druck. Er führt Anja zu einer frisch ausgehobenen Grube im Wald, in der eine Leiche liegt: die Leiche ihres Vaters, wie Konrad Dallmann sagt, mutmaßlich ermordet von Xaver Leybach. Der nimmt sich wenig später in der forensischen Psychiatrie das Leben. Der Tod ihres Vaters scheint damit aufgeklärt, ihr Praktikum geht zu Ende – und doch lassen Anja Grimm die Rätsel dieses Waldes nicht los.
    Auch ihr Vater war diesen auf der Spur, wie sie in seinen Aufzeichnungen von 1979 entdeckt. Und so recherchiert sie weiter – obwohl die Dorfbewohner immer feindseliger werden: Gustav Dallmann, aber auch die Familie Gollas, die einen Märchenwald bauen will, um ihre finanziellen Probleme zu lösen. Sie alle haben viel zu verlieren, wenn Anja Grimm das Geheimnis dieses Ortes lüftet – und sie sind zu einigem bereit, um das zu verhindern …