So Damn Easy Going (Bundesstart)

    • SE/NO 2022
    • 91 Min
    • Regie: Christoffer Sandler
    • FSK: ab 12 Jahren
    • Originalfassung mit deutschen Untertiteln (OmU)
    • offizielle Filmseite

    Vorführungen:

    • Mo, 16. Januar 2023 – Di, 17. Januar 2023 um 21:00 Uhr
    • Do, 12. Januar 2023 – So, 15. Januar 2023 um 21:00 Uhr

    Darsteller: Nikki Hanseblad, Melina Paukkonen, Shanti Roney


    In seinem Film lässt uns der schwedische Regisseur Christoffer Sandler mit viel Humor und leuchtenden Bildern in die besondere Erfahrungswelt seiner Hauptfigur eintauchen. „So Damn Easy Going“ erzählt von einer ersten Liebe, bei der mit größter Intensität auf einen Schlag alles zur Ruhe kommt. Ein bittersüßer romantischer Coming-of-Age-Film, ausgezeichnet mit dem QueerScope-Debütfilmpreis und dem queeren Filmpreis des Braunschweig International Film Festivals, ECHT.

    Director’s Statement

    Christoffer Sandler über seinen Film

    Joannas Geschichte ist eine Geschichte, mit der sich viele junge Menschen identifizieren können. Das größere Thema des Films ist, zu akzeptieren, wer man ist, auch mit seinen vermeintlichen Fehlern und Mängeln, sei es ADHS oder etwas anderes.

    Unser Hauptaugenmerk lag darauf, die Zuschauer:innen in Joannas Lage zu versetzen, ein Gefühl für sie zu bekommen und sie anzufeuern, etwas Besseres zu erreichen. Hier kommt Audrey ins Spiel. Sie füllt eine große Lücke in Joannas Leben. Audrey ist der Schlüssel zu Joannas Erkenntnis, dass sich die Dinge ändern müssen, um besser zu werden. Nicht nur für sie selbst, sondern auch für die Menschen, die ihr nahe stehen.

    Joannas ADHS ist ein großer Teil von ihr, und da die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, fließt die Energie und Spontaneität, die damit einhergeht, in die Art und Weise ein, wie der Film erzählt wird. Übergänge zwischen den Szenen verleihen der Geschichte einen besonderen Fluss, als wäre sie ständig in Bewegung, ähnlich wie Joannas ADHS. Und es gibt schnelle Schnitte, die uns in die nächste Szene stürzen lassen, um Joannas inneres Chaos zu verstärken.

    Joanna sehnt sich nach Ruhe. Sie findet sie zunächst nur, wenn sie ins Wasser eintaucht, wie sie es früher mit ihrer Mutter getan hat. In diesen Momenten ist der Eindruck der übrigen Welt völlig abgedämpft und Joanna ist die einzige, die existiert. Als sie sich traut, sich Audrey zu öffnen, wird der Rest der Welt dunkel – und ein neuer Safe Space öffnet sich.

    In der Tonlage balanciert der Film auf der Grenze zwischen Drama und Komödie. Er ist mit viel Herz, viel Humor und leicht überhöht erzählt, um Joannas Gefühle hervorzuheben. Kinematographie, Musik, Sounddesign und Schnitt spielen eine entscheidende Rolle. Wir wollten die Geschichte mit einer besonderen Sensibilität erzählen – mit magischen und traumhaften Momenten, aber ohne den authentischen Eindruck der Geschichte zu verlieren. Ich möchte, dass die Zuschauer:innen wirklich unterhalten und bewegt sind, wenn sie den Film sehen.

    In seinem Film lässt uns der schwedische Regisseur Christoffer Sandler mit viel Humor und leuchtenden Bildern in die besondere Erfahrungswelt seiner Hauptfigur eintauchen. „So Damn Easy Going“ erzählt von einer ersten Liebe, bei der mit größter Intensität auf einen Schlag alles zur Ruhe kommt. Ein bittersüßer romantischer Coming-of-Age-Film, ausgezeichnet mit dem QueerScope-Debütfilmpreis und dem queeren Filmpreis des Braunschweig International Film Festivals, ECHT.