Stranger than Fiction – 24. Dokumentarfilmfestival: La Cen

  • DE 2020
  • 77 Min
  • Regie: Julius Dommer
  • FSK: keine Angabe

Vorführungen:

  • So, 30. Januar 2022 um 13:00 Uhr

 

 

 

 

STF – Alle Termine im Überblick:

29.1. 19h We are all Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden

30.1. Matinee 13h La Cen

30.1. 17h Garderie Nocturne

31.1. 19h The good Soldiers (aka Silence Breakers)

1.2. 17h Monobloc

3.2. 17h The first 54 years

5.2. 17h Bloody nose, empty pockets


Filmkritik:

Das Dokumentarfilmfest STRANGER THAN FICTION präsentiert einmal im Jahr neue nationale und internationale Dokumentarfilme in NRW, die einen Querschnitt aus dem heutigen Dokumentarfilmschaffen bieten. Präsentiert werden dabei vor allem Produktionen, die den Rahmen und die Form des konventionellen Dokumentarfilms sprengen und die eine neue oder ungewöhnliche Vermittlung ihrer Inhalte bieten. Einige dieser Filme haben große Aufmerksamkeit auf nationalen und internationalen Festivals erhalten, andere sind inhaltlich wie auch von ihrem Produktionsverlauf regional verortet. Die meisten dieser Dokumentarfilme werden in Deutschland keine gängige Kinoauswertung erhalten, die Präsentation im Festival wird häufig nicht nur die erste, sondern auch die einzige Vorführung in Dortmund und NRW sein.
Neben der seit Beginn bestehenden Sektion für den „Dokumentarfilm International“ hat sich seit einigen Jahren als zweite Sektion der regionale Schwerpunkt etablieren lassen. Es ist uns gelungen, diese Sektion „Dokumentarfilme aus NRW“ weiter auszubauen. Es wurden vermehrt Premieren von Dokumentarfilmen präsentiert, die thematisch eng mit Nordrhein-Westfalen verbunden sind und dann sowohl in Dortmund als auch in anderen NRW-Städten zur Vorführung gebracht werden. Dazu gibt es verstärkt die Möglichkeit zum direkten Gespräch mit den Filmemachern, die aufgrund der räumlichen Nähe zu den Aufführungsorten bei den Vorstellungen zu Gast sein werden.

Dokumentation über eine kleine Stadt in Kuba, in der Fidel Castro den ersten Atomreaktor in der Geschichte der Karibik bauen wollte. Das Projekt wurde nie abgeschlossen. LA CEN ist ein Porträt einer kleinen Stadt in Kuba, die einst errichtet wurde zum Bau des wohl größten Projektes in der Ära von Fidel Castro – „das Bauwerk das Jahrhunderts“, der erste Atomreaktor in der Karibik. Vier Protagonisten geben einen Einblick in ihren Alltag in der „Nuklearstadt“, zwischen den verstaubten Träumen des technischen Fortschritts und den Sehnsüchten der Gegenwart. Eine bitter-süße kubanische Geschichte.