• zzgl. Überlängenzuschlag
  • PT 2019
  • 124 Min
  • Regie: Pedro Costa
  • FSK: keine Angabe
  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln (OmU)
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 17. September 2020 – Sa, 19. September 2020 um 18:45 Uhr
  • Di, 22. September 2020 – Mi, 23. September 2020 um 20:30 Uhr
  • Do, 24. September 2020 – So, 27. September 2020 um 21:00 Uhr
  • Di, 29. September 2020 – Mi, 30. September 2020 um 21:00 Uhr

Vitalina kommt mit 55 Jahren endlich von den Kapverden nach Portugal. Über 20 Jahre wartete sie auf ein Flugticket, und nun kommt sie zu spät: ihr Mann ist drei Tage zuvor gestorben. Irritiert versucht sie, sich im Haus des Verstorbenen, das im Lissaboner Armenvorort Fontainhas steht, zurechtzufinden und sein Leben zu rekonstruieren. Während die Bewohner*innen des Viertels sie aufsuchen, reflektiert Vitalina ihre Zeit mit ihrem Mann, die gemeinsame und die getrennt verbrachte. Doch selbst in der schäbigen Kirche des Ortes, wo Vitalina sich mit dem alternden Priester unterhält, scheint kein Trost zu finden zu sein …

Mit VITALINA VARELA führt der portugiesische Filmemacher Pedro Costa seine Kinokunst zu neuen Höhen. Wie kunstvolle Gemälde schälen sich die Filmbilder aus dem Dunkel der Leinwand. Ein hypnotischer Bilderstrom, der die Laiendarsteller*innen, mit denen Costa teilweise seit Jahren zusammenarbeitet, in eine bewegende Geschichte einbettet. VITALINA VARELA wurde weltweit als ein Kino-Meisterwerk gefeiert.

Pressestimmen

  • „Wir waren alle verblüfft und überwältigt von diesem Film, der fortan einer der bedeutendsten Filme in der Geschichte des Kinos sein wird. (…) Ein Film, der in das Erbe des Weltkinos eingehen wird.“ Filmmakers
  • „Der wahrscheinlich schönste Film des Jahres.“ Film Comment
  • „Hier ist das neue Meisterwerk eines Künstlers, der sich der Größe des Kinos und dem menschlichen Geist verschrieben hat.“ Otroscines.com
  • „VITALINA VARELA ist sowohl vertraut als auch zutiefst einzigartig.“ Screen International
  • „Magisch schöne Bilder!“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • „Eine Schönheit, die das Leiden nie verheimlicht, aber nach mehr sucht. Ein Film, der sich seinen Figuren annähert, ohne sie bloßzulegen.“ kino-zeit.de
  • Top 10 der besten Filme 2019 – Kritikerpoll BFI/Sight & Sound Magazine