Wie dich selbst (Bundesstart)

    • mit Regisseurgespräch
    • De 2022
    • 87 Min
    • Regie: Susanne Petz Ralph Gladitz
    • FSK: keine Angabe
    • offizielle Filmseite

    Vorführungen:

    • Mo, 13. Februar 2023 – Mo, 13. Februar 2023 um 17:00 Uhr

    Inhalt:

    Im Zeitalter von Selbstfindung und Individualisierung könnte man ja annehmen, die Welt ist voller Menschen, die sich selbst eher zu sehr in den Mittelpunkt stellen, als zu wenig. Was braucht es da einen Film über die Selbstliebe? Doch wer genauer hinsieht, ist dann vielleicht nicht mehr so sicher…

    Im Dokumentarfilm „… wie Dich selbst?“ ergründen neun Menschen zwischen 28 und 86 im intimen Gespräch mit den Regisseuren Ralph Gladitz und Susanne Petz ihre Selbstliebe.

    Welchen Einfluss hat es auf mein Dasein, dass ich mich liebe? Wovon hängt es ab, ob ich mich ohne Wenn und Aber wertschätzen kann? Was macht es schwer, was leicht? Welche Auswirkungen hat meine Selbstliebe auf unser Miteinander mit Freunden, in der Gesellschaft? Auf unseren Umgang mit der Welt? Und was wäre anders, wenn ich mich noch etwas mehr lieben könnte?

    Neun Menschen erkunden das Thema Selbstliebe jede(r) für sich und doch von Celina Jacobs und Corinna Lösel in dem Postproduktionsstudio B.O.A. Videofilmkunst so geschnitten, dass sie auf eine Weise im Dialog miteinander sind. Der/die Zuschauende ist von Beginn an eingeladen, gleichzeitig auf sein/ihr Leben zu schauen. Jede(r) von uns könnte auf dem Hocker allein in der großen Landschaft sitzen.

    Unterstützt wird diese Art der Rezeption durch die Kameraarbeit von Pius Neumaier, dessen Landschaftsaufnahmen dem Film Ruhe und Bodenhaftung geben. Sekundenlange Momente der Stille, die Stephan Willing mit seiner für den Film komponierten und eingespielten Musik nicht unterbricht, sondern verstärkt.

    Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst, heißt es in der Bibel. Wie würde sich die Welt verändern, wenn mehr Menschen das tatsächlich tun?

    Um dieser Frage Gehör zu verschaffen, sind die Produzenten Dominik Utz und Martin Schwimmer, DOMAR Film GmbH, mehr als drei Jahre lang am Ball geblieben und haben zusammen mit Susanne Petz, die als Die Freibeuterin auch Ko-Produzentin ist, für professionelle Rahmenbedingungen gesorgt.