• CAN 2020
  • 88 Min
  • Regie: Slater Jewell-Kemker
  • FBW Prädikat besonders wertvoll
  • Doku: Originalfassung mit deutschen Voiceover und ggf. Untertiteln
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Sa, 9. Oktober 2021 um 20:45 Uhr
  • So, 10. Oktober 2021 um 17:00 Uhr
  • Mo, 11. Oktober 2021 – Mi, 13. Oktober 2021 um 17:00 Uhr

Aufgrund des Corona Sicherheitskonzept (Eingeschränkte Sitzkapazität) haben wir uns entschieden die drei Filme der „Green Movies„-Reihe („Youth unstoppable“ / „Dear Future Children“ / „I am Greta“) auch im laufenden Programm zu zeigen!

Im Alter von 15 Jahren nahm die Kanadierin Slater Jewell-Kemker als Jugenddelegierte an UN-Klimakonferenzen teil, mit der Kamera in der Hand, anfangs noch unsicher, aber bereit, etwas zu verändern. Was als individuelle Reise begann, entwickelte sich zu einem authentischen und herausfordernden Dokumentarfilm, der 12 Jahre lang hinter den Kulissen der Jugendklimabewegung gedreht wurde. Slater ist bei den Konferenzen in Brasilien, Dänemark und Polen dabei, spürt die Aufbruchstimmung mit Obama und Al Gore in Paris 2015 und die Enttäuschung über Trump, der drei Jahre später droht, das Pariser Klimaabkommen zu kündigen. Aber dann löst Greta Thunberg mit ihrem Schulstreik eine weltweite Massenbewegung der Jugendlichen aus.

„Youth Unstoppable“ zeigt eine kraftvolle Vision der jungen Generation für die Zukunft unseres Planeten.

FBW Jugend Filmjury
„Wir finden, dass alle Leute YOUTH UNSTOPPABLE sehen sollten, vor allem Politiker und Personen, die gegen Fridays for Future sind. Der Film öffnet einem die Augen und zeigt, dass wir alle etwas für den Klimaschutz tun müssen. Also: ‚Nehmt eure Füße, stampft auf‘ und schaut euch den genialen und einzigartigen Dokumentarfilm an! Und danach kämpfen wir weiter für eine bessere Zukunft!“ FBW Jugend Filmjury (10/2020)

Statement der Regisseurin…

In den zwölf Jahren, in denen ich diesen Dokumentarfilm gedreht habe, konnte ich sehen, wie eine kraftvolle Bewegung entsteht. Überall auf der Welt erheben sich junge Aktivist*innen und kämpfen gemeinsam gegen die Zerstörung der Welt und alles Lebens darauf. Ich wollte Euch eine Stimme geben, der Klimakrise eine menschliche und emotionale Dimension verleihen. Die Jugend-Klimabewegung mit ihrer Leidenschaft, Hingabe und Empathie geben mir Hoffnung, dass die Menschheit nicht nur unsere Spezies retten und überleben, sondern auch unsere Beziehungen untereinander und zu unserem Planeten wieder verbessern wird.

… und weitere Stimmen:

Slater Jewell-Kemker Jugendjury des Buster-Filmfestivals Kopenhagen: Weil es so ein wichtiger Film ist, haben wir „Youth Unstoppable“ als den Gewinner des Wettbewerbs gewählt, der unter dem Thema „Filme, die den Unterschied ausmachen“ stand. Es ist ein Film, der den Leuten klar macht, dass sie nicht nur daneben stehen und zuschauen können – wir müssen etwas tun für das Klima. Der Film öffnet die Augen und hält einem das Problem direkt vors Gesicht. Er ist aufregend und emotional; die Regisseurin über die Jahre hinweg zu begleiten ist überaus interessant. Sie ist so cool! Es ist schon beeindruckend, was sie alles in diesen Film gepackt hat und wie sie immer ihre eigene Geschichte gefilmt hat, sogar in schwierigen Momenten. Wir geben ihr unseren Preis, damit mehr Leute den Film sehen können und dazu angeregt werden, der Klimakrise entgegenzutreten. (Jugendjury des Buster-Filmfestivals Kopenhagen 2019 (über eine frühere Fassung des Films))

Katie Eder, FutureCoaltion.org – Junge Organisatorin von Klimastreiks in den USA: Youth Unstoppable‘ schaut von innen darauf, wie die Bausteine der derzeitigen Jugend-Klimabewegung entstanden sind. Das ist eine wichtige Geschichte, die alle heutigen Jugend-Aktivist*innen kennen sollten. Jugendliche rufen schon lange dazu auf, etwas gegen die Klimakrise zu unternehmen, und dieser Film bietet die Gelegenheit zu sehen, wie wir dahin gekommen sind, wo wir heute stehen.

Schüler*innen-Jury beim MountainFilm Festival Telluride/Colorado: Wir haben „Youth Unstoppable“ als den Gewinner des Festivals gewählt, weil er unsere Generation so sehr inspiriert.

Tariq Al-Olaimy, Jugend-Klimabewegung Bahrain: Diese Geschichte hat mein Herz berührt, ein Teil der internationalen Jugend-Klimabewegung geworden zu sein. Weder in der Schule noch am College habe ich je etwas über den Klimawandel gelernt. Mein Klassenzimmer waren die UN-Verhandlungen. Eines der schönen Dinge, die uns Slater mit ihrem Film schenkt, ist die Gelegenheit darüber nachzudenken, zu welchen Menschen wir geworden sind und welche Bewegung wir geschaffen haben.

Geoffrey Smith, Castlemaine Documentary Film Festival: Das war ein echt brillanter Abend! Dieser Film ist ein entscheidender Moment in der gesellschaftlichen Revolution, die wir alle voranbringen müssen, wenn wir eine nachhaltige und gerechte Gesellschaft erschaffen wollen. Dabei geht es nicht nur ums Klima. Das Publikum hatte Tränen in den Augen und wir waren sehr bewegt.

Amalen Sathananthar, Malaysische Jugendbewegung: Ich fühlte mich absolut überwältigt wie diese Geschichte erzählt wird. Sie ist so anders und lässt einen zurückblicken, was man getan hat, nur um zu erkennen, dass es nicht genug war und dass jetzt noch mehr getan werden muss. Nicht nur von den Leuten, die betroffen sind, sondern von allen. In unserem Kampf geht es nicht nur darum, die Welt zu retten. Es geht mir auch darum, meine Heimat zu retten. Ich will nicht, dass mein Haus versinkt. So etwas habe ich bereits gesehen und ich will nicht, dass mir das auch passiert.

Chris Hadfield, ehemaliger Astronaut (Kanada): Gratulation zu diesem Film! Seine Kraft wird helfen, um die öffentliche Meinung zu unser aller Wohl zu verändern. Dabei stehe ich zu jedem Wort, das ich bei unserem Gespräch nach dem Film gesagt habe, und ich wünsche Dir einen riesigen Erfolg.

David Suzuki, Genetik-Professor, Umwelt-Aktivist und Wissenschaftsmoderator, Kanada: Als Pearl Harbour passiert ist, hat niemand gefragt, ob das eine Angelegenheit der Demokraten oder der Republikaner war. Man hatte nur eine Wahl und das führst Du uns mit Deinem Film vor Augen. Es ist Eure Zukunft. Bei der Wahl nächstes Jahr muss der Klimawandel DIE Angelegenheit aller Parteien sein. Die Jugend muss das antreiben.

Fatima Ibrahim, Britische Jugend-Klimabewegung und Bürgerrechtsbewegung AVAAZ.org: Slater hat die Geschichte einer Generation eingefangen. Manchmal konnte ich kaum zwischen ihrer und meiner Reise unterscheiden. Beim Zuschauen habe ich geweint – vor Wut, vor Freude und aus Hoffnung. Ich freue mich sehr darüber, dass endlich die Schönheit, die Vielfalt und die Widerständigkeit der Jugend-Klimabewegung gezeigt wird – und ich hoffe, dass der Film allen dieses Gefühl von Hoffnung vermittelt, das ich jetzt habe.