original mit deutschen untertiteln (omdu)

A Man of Integrity – Kampf um die Würde (OmU)

Vorführungen:

  • Do, 2. Mai 2019 – So, 5. Mai 2019 um 17:00 Uhr
  • Di, 7. Mai 2019 – Mi, 8. Mai 2019 um 17:00 Uhr
  • Di, 7. Mai 2019 – Mi, 8. Mai 2019 um 19:00 Uhr

Reza hat sich aus dem moralischen Sumpf der Stadt zurückgezogen und führt mit seiner Frau und seinem Kind ein beschauliches Leben als Fischzüchter in einem Dorf im Norden Irans. Doch auch auf dem Land herrschen Korruption und Gewalt. Ein Großfabrikant, der beste Beziehungen zur Regierung unterhält, zwingt die lokalen Bauern und kleinen Unternehmer mit allen Mitteln in ein Netz der Abhängigkeit. Reza ist fest entschlossen, sich dem Filz fernzuhalten – doch eines Tages sind seine Fische tot. Eindrücklich erzählt der Film, wie korrupte Kartelle aus Macht und Geld das Leben im Iran beherrschen. A Man of Integrity gewann bei den Internationalen Filmfestspielen

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Kino Weltsichten: Caramel / OT: Succar Banat (Freier Eintritt)

Vorführungen:

  • So, 7. April 2019 um 15:00 Uhr

Ein etwas herunter gekommener Schönheitssalon in Beirut ist Zentrum des Films von Nadine Labaki. Hier treffen sich die Wege von fünf Frauen, die einen Querschnitt durch die libanesische Bevölkerung darstellen. Ganz beiläufig wird vor allem von der Liebe, glücklichen und unglücklichen Beziehungen erzählt und dabei heikle Themen wie das Verhältnis von Christen und Arabern, die Diskrepanz zwischen Konventionen und Moderne gestreift. Ein Frauenfilm im besten Sinne des Wortes.

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Vorführungen:

  • Do, 9. Mai 2019 – Sa, 11. Mai 2019 um 20:15 Uhr
  • Di, 14. Mai 2019 – So, 19. Mai 2019 um 20:00 Uhr
  • So, 26. Mai 2019 um 19:00 Uhr
  • Di, 28. Mai 2019 – Mi, 29. Mai 2019 um 18:30 Uhr

Mit seinem etwas anderen Familienalbum „Ray‘s a Laugh“ (1996) wurde der britische Fotograf Richard Billingham berühmt. Jetzt kehrt er mit seinem Kinodebüt Ray & Liz nur leicht fiktionalisierend zurück in die Bild- und Figurenwelt seines größten Erfolges: zurück zu seinen Eltern, seinem Alkoholikervater Ray und seiner übergewichtigen Mutter, die in einer verwahrlosten Wohnung in den West Midlands mit ihren beiden Kindern während der Ära Margaret Thatchers hausen. Der Alltag in der britischen Unterschicht ist hart und auch nicht herzlich, aber doch lässt Billingham einen grimmigen Humor in der Trostlosigkeit durchscheinen und eine zärtliche Empathie besonders für Ray, der sich mit stoischer Disziplin durch den Tag säuft. Wem Ken Loach zu versöhnlich ist, der sollte an diesem schonungslosen und brillant gefilmten Porträt britischen Subproletariats seine Freude haben.

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