reihe: tabu

Vorführungen:

  • Do, 25. November 2021 – So, 28. November 2021 um 19:00 Uhr
  • Mo, 29. November 2021 um 19:00 Uhr

Was passiert mit der Liebe, wenn eine Frau, die mitten im Leben steht, plötzlich nur noch drei Monate zu leben hat?
Anja lebt mit Tomas in einer großen Patchwork-Familie aus leiblichen und Stiefkindern. Seit einiger Zeit haben sich die beiden unabhängig voneinander entwickelt, ihre kreativen Berufe finden in Parallelwelten statt. Als Anja mit einer Krebsdiagnose im Endstadium konfrontiert wird, bricht ihr modernes Leben wie ein Kartenhaus zusammen und enthüllt eine vernachlässigte Liebe. Anja und Tomas müssen im Schnellverfahren gegenseitiges Vertrauen lernen, um gemeinsam mit diesem unerwarteten und vorzeitigen Tod umzugehen. Dass sie sich dadurch neu kennenlernen, lässt sie zu Hauptfiguren einer Liebesgeschichte werden, in der sie endlich lernen, sich nach einem langen gemeinsamen Leben wirklich zu lieben.

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Vorführungen:

  • Do, 18. November 2021 – So, 21. November 2021 um 21:00 Uhr
  • Mo, 22. November 2021 um 21:00 Uhr
  • Mi, 24. November 2021 um 21:00 Uhr
  • Do, 25. November 2021 – Fr, 26. November 2021 um 21:00 Uhr
  • Sa, 27. November 2021 – So, 28. November 2021 um 17:00 Uhr
  • Mo, 29. November 2021 – Di, 30. November 2021 um 17:00 Uhr

Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. ln einer Kindergang, deren Mitglieder aus ähnlich schwierigen Verhältnissen stammen, findet Mia außerdem eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen. Der Film ist inspiriert durch das Buch Platzspitzbaby von Michelle Halbheer & Franziska K. Müller.

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Vorführungen:

  • Fr, 12. November 2021 – So, 14. November 2021 um 17:00 Uhr
  • Mi, 17. November 2021 um 21:00 Uhr

Paramount Pictures plant 1971 Albert Speers Welt-Bestseller „Erinnerungen“ zu verfilmen, und Speer wirkt selbst am Drehbuch mit. Monatelange Gespräche, die von Drehbuchautor Andrew Birkin aufgezeichnet wurden, zeigen Speers skrupellosen Versuch, seine Vergangenheit mit dem geplanten Film reinzuwaschen. Die bis dato unveröffentlichten Aufzeichnungen – 40 Stunden im Original – bilden die Tonebene von Speer Goes to Hollywood und werden durch einzigartige Archivaufnahmen auf der Bildebene ergänzt. Regisseurin Vanessa Lapa kämpft sich dabei durch einen breiten Sumpf von Lügen, die seit langer Zeit die Wahrheit über Hitlers „Leibarchitekten“ verdecken. Albert Speer zählte zu Hitlers engsten Vertrauten und sollte ab 1937 als Generalbauinspektor Berlin zur Welthauptstadt „Germania“ umgestalten. Als Reichsminister für Bewaffnung und Munition war er ab 1942 verantwortlich für 12 Millionen Zwangsarbeiter. Die vorsichtigsten Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens ein Drittel von ihnen zu Tode kam. Dennoch genießt er bis heute den Ruf des „guten Nazis“. Ein Mythos, den er sorgsam selbst entwarf und kultivierte – und der nur allzu gerne von einer weltweiten Öffentlichkeit aufgenommen wurde.

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Vorführungen:

  • Do, 14. Oktober 2021 – Sa, 16. Oktober 2021 um 17:00 Uhr
  • So, 17. Oktober 2021 um 20:45 Uhr
  • Mo, 18. Oktober 2021 – Mi, 20. Oktober 2021 um 20:45 Uhr

Der jüdische Gamedesigner Yaar hat ein Spiel entwickelt, in dem ein SS-Offizier und ein jüdisches Mädchen die Hauptprotagonisten sind. Die Handlung orientiert sich dabei an das Leben seiner Großmutter Rina, die im Krakauer Ghetto gelebt hat, der Nazi-Offizier ist hingegen von einem Vorfahren seines Freundes Marcel inspiriert. Für Yaar ist die Entwicklung des Spiels eine Reise in seine Vergangenheit.

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Vorführungen:

  • Do, 7. Oktober 2021 – Fr, 8. Oktober 2021 um 17:00 Uhr
  • Sa, 9. Oktober 2021 – So, 10. Oktober 2021 um 18:45 Uhr
  • Mo, 11. Oktober 2021 – Mi, 13. Oktober 2021 um 18:45 Uhr
  • Do, 14. Oktober 2021 – So, 17. Oktober 2021 um 18:45 Uhr
  • Mo, 18. Oktober 2021 – Mi, 20. Oktober 2021 um 18:45 Uhr

Der Cannes-Gewinnerfilm 2021, Titane, erzählt als Body-Horrorfilm und Fantasy-Drama von einer Serienkillerin, die eine körperliche Verbindung zu Fahrzeugen hat und die Identität eines verschwundenen Sohnes annimmt. Titane gewann im Juli 2021 den Hauptpreis der Filmfestspiele von Cannes: die Goldene Palme. Die Auszeichnung für den besten Film ging damit erst zum zweiten Mal an eine Frau, nachdem Jane Campion ihn 1993 für Das Piano gewonnen hatte: an Julia Ducournau. Es war zudem der erste Solo-Gewinn einer Frau.

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Vorführungen:

  • Do, 28. Oktober 2021 – So, 31. Oktober 2021 um 21:00 Uhr
  • Mo, 1. November 2021 – Mi, 3. November 2021 um 21:00 Uhr
  • Do, 4. November 2021 um 21:15 Uhr
  • Fr, 5. November 2021 um 21:00 Uhr
  • So, 7. November 2021 um 21:00 Uhr
  • Mo, 8. November 2021 um 21:00 Uhr
  • Mi, 10. November 2021 um 17:00 Uhr

Die zwei Brüder Kojo und Kofi möchten einmal etwas besseres werden: Borgas. Borgas sind privilegiert, weil sie im Ausland ein exzessives, wohlhabendes Leben führen, anders als andere Ghanaer, die in ihrer Heimat geblieben sind. Doch bis es so weit ist, fristen die Brüder ihr Dasein auf der Elektroschrott-Müllhalde Agbogbloshi, die mitten in der ghanaischen Hauptstadt Accra liegt.

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  • PL/DE 2020
  • 115 Min
  • Regie: Malgorzata Szumowska, Michal Englert
  • FSK: keine Angabe
  • Deutsche Synchronisation
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 9. September 2021 – So, 12. September 2021 um 19:00 Uhr
  • Di, 14. September 2021 – Mi, 15. September 2021 um 17:00 Uhr
  • Do, 16. September 2021 – So, 19. September 2021 um 19:00 Uhr
  • Mo, 20. September 2021 um 19:00 Uhr
  • Mi, 22. September 2021 um 19:00 Uhr

Eines grauen nebligen Morgens taucht in einer großen osteuropäischen Stadt eine mysteriöse Gestalt auf und bietet in einer Vorstadtsiedlung seine Dienste als Masseur an. Der Masseur, ein attraktiver Mann aus dem authentischen, exotischen Osten, tritt in das Leben der Bewohner. Er hat eine Gabe: Seine Hände können heilen, seine Augen blicken in die Seele der einsamen Frauen. Für sie klingt sein russischer Akzent wie ein Lied aus alten Zeiten, wie eine friedliche Melodie aus Kindertagen, als die Welt noch ein sicherer Ort war. Zhenia, so sein Name, verändert ihr Leben. Weltpremiere im Wettbewerb des Filmfestivals von Venedig!

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