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Tommy Tom-Der verschwundene Teddybär


Ein herzerwärmender Animationfilm von Joost van den Bosch & Erik Verkerk

 

 

 

 

 

 

 

Tummy Toms liebstes Spielzeug ist Bear. Eines Abends, während Tummy Tom schläft, verschwindet Bear spurlos. Tummy Tom und sein bester Freund Cat Mouse machen sich im Haus und in der Umgebung auf die Suche. Um Bear zu finden, verlassen sie schließlich ihren Garten und entdecken eine neue Welt voller neuer Freunde. Gemeinsam gelingt es ihnen, Bear wiederzufinden.


 

Immortals – Bagdads Jugend erhebt ihre Stimme


IMMORTALS gewährt uns einen seltenen, cineastischen Einblick in das Leben der jungen irakischen Generation in Bagdad. Nach dem Ende des Krieges gegen den IS wurde der Irak zunehmend zu einem dunk len Fleck auf der Landkarte und zum Spielball im Konflikt zwischen dem Iran und den USA.

 

 

 

 

 

 

Milo, eine willensstarke Feministin, gibt sich als Mann aus, um sich als Frau in Bagdad freier bewegen zu können. Khalili, ein junger und ehrgeiziger Filmemacher, entdeckt die Macht seiner Kamera als Waffe im Kampf gegen das Regime. Im Nachgang der Revolution von 2019 sind Milo und Khalili die Gesichter, die Augen und die Stimmen einer irakischen Jugend, die unerbittlich für eine bessere Zukunft kämpft. IMMORTALS gewährt Einblick in die Hoffnungen und zerbrochenen Träume einer neuen Generation von Irakis, die seit der von den USA geführten Besatzung vor allem Krieg erlebt hat.


 

Palästina 36


Darsteller*innen: Hiam Abbass, Karim Daoud Anaya, Robert Aramayo


PALÄSTINA 36 verortet präzise den Beginn des palästinensischen Widerstands und den Wendepunkt für das britische Empire. Gedreht an Originalschauplätzen in Palästina und Jordanien, entstand der Film trotz aller Komplikationen mit spürbarer Nähe zu den Orten der Geschichte.

 

 

 

 

 

Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig siedeln sich europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in der Region an. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, der den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert.


 

Roya


Darsteller*innen: Melisa Sözen, Maryam Palizban, Hamidreza Djavdan


Roya, eine iranische Lehrerin, die wegen ihrer politischen Überzeugungen im
Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert ist, steht vor einer Entscheidung: ein er
zwungenes, im Fernsehen übertragenes Geständnis ablegen oder weiterhin in
ihrer drei Quadratmeter großen Zelle verharren.

 

 

 

Roya, eine ehemalige Lehrerin und Aktivistin, wird vom islamischen Regime beschuldigt, Studentinnen dazu angestiftet zu haben, ihre Kopftücher zu verbrennen. Als nationale Bedrohung wird sie ins Teheraner Evin Gefängnis gebracht. Dort steht sie vor einer scheinbar einfachen, doch existenziellen Entscheidung: ein erzwungenes, im Fernsehen übertragenes Geständnis ablegen, in dem sie ihren Überzeugungen abschwört, oder in ihrer feuchten, drei Quadratmeter kleinen Einzelzelle verharren. Ihr Gefängnisalltag ist von völliger Isolation geprägt – ihre Zelle verlässt sie ausschließlich für Verhöre, zu denen sie verschleiert und mit verbundenen Augen geführt wird, den Blick starr auf den Boden gerichtet, während sie durch die Gänge geht, begleitet von den Schreien und dem Blut anderer Insassinnen. Die Vernehmer setzen alles daran, ihren Widerstand zu brechen, sowohl durch körperliche Gewalt als auch durch psychologischen Druck.
Eines Tages wird Roya im Rahmen eines Scheinver hörs eine Todesanzeige ihres Vaters gezeigt. Ihr wird mitgeteilt, dass er gestorben sei und dass sie nur dann zur Beerdigung gehen dürfe, wenn sie ein Geständnis ablegt. Tief getroffen von dieser Nachricht und dem Wunsch, sich von ihrem an Alzheimer er krankten Vater zu verabschieden, willigt sie ein. Mit einer Fußfessel versehen wird sie in ein Auto gesetzt. Zum ersten Mal seit Monaten sieht sie wieder Sonnenlicht, Straßen und Menschen. Doch die Rückkehr in die Außenwelt erweist sich als trügerisch: Auf dem Weg zur Beerdigung erfährt Roya, dass nicht ihr Vater, sondern ihre Schwester gestorben ist. Kaum ist die Beisetzung vorbei, steht sie wieder allein in ihrer Wohnung – verlassen von ihrem Ehemann Ali, der nicht nur die Räume, sondern offenbar auch sie selbst verlassen hat. Die drei Tage ihrer vorübergehenden Freiheit verfliegen und werden zu einem zermürbenden Schwebe zustand. Roya bewegt sich wie ein Schatten durch ihr eigenes Leben, ständig überwacht und innerlich zerrissen. Ihr Vernehmer scheint ihr auf Schritt und Tritt zu folgen, während Telefonaufnahmen sie immer wieder an das erzwungene Geständnis erinnern. Gleichzeitig dringen Erinnerungen und traumatische Erlebnisse aus der Haft immer stärker in ihr Bewusstsein. Die Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmt, Realität und Einbildung sind kaum noch voneinander zu trennen.


 

Das Gewicht der Welt


„Mehr als eine hochaktuelle Dokumentation“

Lea Dohm, Psychologists for Future

 

 

 

 

 

 

 

Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler:innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist:innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt. DAS GEWICHT DER WELT ist mehr als ein Klimadokumentarfilm – es ist ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler:innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?


 

Future Science


Das Ende der Tierversuche?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FUTURE SCIENCE ist ein Film über einen der tiefgreifendsten Umbrüche in der modernen Wissenschaft – den Abschied vom Tierversuch. Eine neue Generation von Technologien ermöglicht heute eine nie dagewesene Simulation des menschlichen Körpers. So öffnen sich Wege, Krankheiten präziser zu verstehen, Medikamente sicherer zu entwickeln und die toxikologische Sicherheit von Chemikalien und Alltagsprodukten verlässlicher zu bewerten. Der Film stellt die entscheidenden Fragen: Wie funktioniert das milliardenschwere System der Tierversuche, das weit über die Medizin hinausreicht? Und wer hat ein Interesse daran, an diesem Standard festzuhalten, obwohl er wissenschaftlich und ethisch stark in der Kritik steht? FUTURE SCIENCE konfrontiert die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Mechanismen des alten Systems mit den Pionier:innen, die mithilfe von Multi-Organ-Chips, 3D-Bioprinting und KI eine menschlichere Forschung vorantreiben. Es ist eine Reise ins Herz einer wissenschaftlichen Revolution, die das immense Potenzial dieser Verfahren für die Gesundheit und unsere Sicherheit im Alltag greifbar macht. Denn die Zukunft der Forschung hat bereits begonnen.


 

Kino im Kopf


Januar bis Juni 2026 jeden 4. Freitag um 19:00 Uhr

professionelle Erzählkunst vor der Leinwand und einer kleinen Selektion an Kurzfilmen in den Pausen – live mit André Wülfing.


 

 

 

 

 

 

 

Geschichten aus der Wüste
Wie in einer Karawane kommen sie daher, Wülfings zahlreiche Geschichten, die in den Nomadenzelten Nordafrikas und Arabiens erfunden und weitererzählt worden sind. Getragen vom Wind der Wüste schmecken sie nach Minztee und atmen den Geist der menschlichen Begegnung, so wie Ali Baba und die 39 Kamele: voller Erkenntnis und Weisheit.


Eintritt frei.
Um Spenden für das Dortmund/Bochumer
Wohnungslosen-Projekt BODO wird gebeten.


 

Future Science


Filmgespräch mit Regisseur Marc Pierschel, Stefanie Kastner (Ärzte gegen Tierversuche e.V.), Kristina Heck (DNTOX). Moderiert von Simone Horstmann.

 

 

 

 

 

 

 

 

FUTURE SCIENCE ist ein Film über einen der tiefgreifendsten Umbrüche in der modernen Wissenschaft – den Abschied vom Tierversuch. Eine neue Generation von Technologien ermöglicht heute eine nie dagewesene Simulation des menschlichen Körpers. So öffnen sich Wege, Krankheiten präziser zu verstehen, Medikamente sicherer zu entwickeln und die toxikologische Sicherheit von Chemikalien und Alltagsprodukten verlässlicher zu bewerten. Der Film stellt die entscheidenden Fragen: Wie funktioniert das milliardenschwere System der Tierversuche, das weit über die Medizin hinausreicht? Und wer hat ein Interesse daran, an diesem Standard festzuhalten, obwohl er wissenschaftlich und ethisch stark in der Kritik steht? FUTURE SCIENCE konfrontiert die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Mechanismen des alten Systems mit den Pionier:innen, die mithilfe von Multi-Organ-Chips, 3D-Bioprinting und KI eine menschlichere Forschung vorantreiben. Es ist eine Reise ins Herz einer wissenschaftlichen Revolution, die das immense Potenzial dieser Verfahren für die Gesundheit und unsere Sicherheit im Alltag greifbar macht. Denn die Zukunft der Forschung hat bereits begonnen.


 

Der Frosch und das Wasser


Darsteller*innen: Aladdin Detlefsen, Kanji Tsuda, Bettina Stucky


« Der ungewöhnliche Roadtrip durch Deutschland könnte zum Geheimtipp werden » Cinema

 

 

 

 

 

 

 

Für Abenteuer ist in Stefan Buschs Alltag in einer betreuten Wohngemeinschaft kein Platz. Doch
während eines Gruppenausflugs nimmt sein Leben eine schicksalhafte Wendung: Ohne zu zögern
schließt sich der junge Mann, den alle nur Buschi nennen, einer japanischen Reisegruppe an. Auf
diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo
Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen
Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf.


 

Die Schatzsuche im Blaumeisental


Eine mitreißende Ferien-Schatzsuche voll kniffliger Rätsel, großer Abenteuer und liebenswerter Tierbegleiter – erzählt in außergewöhnlicher Papier-Animation.

 

 

 

 

 

 

 

Endlich Ferien! Die 9-jährige Lucie fährt allein aufs Land – zu ihrer Mutter Caro, die in ihrem Heimatdorf eine spannende Ausgrabung leitet. Doch zwischen Hügeln, Wäldern und einer echten Burgruine entdeckt Lucie mehr als frische Landluft: Ein altes Familiengeheimnis wartet auf sie! Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Yann, der frechen Gans Zerbinette und zwei plaudernden Blaumeisen stürzt sie sich kopfüber in ein aufregendes Abenteuer. Vom dunklen Burgkeller bis zu einem verlassenen Wohnwagen am Waldrand steckt ihre Schatzsuche voller Rätsel und Überraschungen.


 

Jazzy-Chaos im Regenwald


„Sowohl unterhaltsam als auch mit einer klaren ökologischen Botschaft erzählt.“

Future of the force

 

 

 

 

 

 

 

Jazzy, ein junges Orang-Utan-Mädchen, wird durch einen Waldbrand von ihren Eltern getrennt. Fortan wächst sie in einem Reservat auf, umgeben von anderen Tieren, die ihre Freunde geworden sind. Eines Abends entschließt sie sich jedoch, ihrem Instinkt zu folgen und sich auf die Suche nach ihrer Familie zu machen. Auf ihrem Abenteuer entdeckt Jazzy die Schönheit der Natur – und wie zerbrechlich diese ist. Jazzy stürzt sich in ein außergewöhnliches Abenteuer, um ihre Eltern zu finden und den Regenwald zu bewahren.


 

Paris Murder Mystery


Darsteller*innen:  Jodie Foster, Daniel Auteuil, Virginie Efira


Regisseurin Rebecca Zlotowski gelingt ein temporeicher Cocktail voller überraschender Wendungen und pointierter Dialoge, der mit viel Fantasie und Leichtigkeit zwischen Humor, Spannung und Romantik navigiert.

 

 

 

 

Die Amerikanerin Lilian Steiner (Jodie Foster) lebt seit Jahren in Paris und hat sich dort einen Namen als brillante Therapeutin gemacht. Als ihre Patientin Paula (Virginie Efira) unter mysteriösen Um ständen ums Leben kommt, ist sie fassungslos. War es wirklich Selbstmord, wie die Polizei rasch annimmt? Oder hat jemand sehr geschickt nachgeholfen? Zusammen mit ihrem Ex-Mann Gabriel (Daniel Auteuil), der noch immer nicht von ihr lassen kann, begibt sich Lilian auf eine turbulente Spurensuche, um dem Geheimnis von Paula auf die Spur zu kommen.


 

Lina Braake oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat


Darsteller*innen: Lina Carstens, Fritz Rasp, Walter Sedlmayr


 

 

 

 

 

Als der Besitzer des Hauses, in dem Lina Braake wohnt, stirbt, fällt das Haus der Bank zu. Im Zuge der Totalsanierung des Gebäudes wird die 81-jährige aus ihrer Wohnung geworfen und in einen Altersheim abgeschoben. Dort lernt sie den 84-jährigen Gustaf kennen. Gemeinsam schmiedet das rüstige Rentner-Paar einen Plan, um Rache an der Bank zu nehmen: Mit einem gewitzten Kreditbetrug wollen sie sich ein Landhaus auf Sardinien kaufen und zusammen „aussteigen“. Der Coup gelingt – aber es dauert nicht lange, bis die Bank Lina ausfindig macht. Auf Grund ihres hohen Alters kann sie jedoch nicht verurteilt werden.


 

Wanda


Darsteller*innen: Barbara Loden, Michael Higgins, Dorothy Shupenes


„Einer der größten Filme der Filmgeschichte. Ein Muss!“ Wim Wenders

 

 

 

 

 

Barbara Loden, die Regie führte, das Drehbuch schrieb und selbst die Hauptrolle verkörperte, entwirft mit einer fast dokumentarischen Bildsprache ein radikal offenes Porträt weiblicher Existenz. Wanda ist eine Antiheldin jenseits von Opfermythen, Emanzipationsfantasien oder moralischen Bewertungen. Als leise, unbequeme Gegenstimme zum männlich dominierten New-Hollywood-Kino wirkt WANDA noch heute erstaunlich aktuell und beeinflusste zahlreiche Regisseur*innen und Schauspieler*innen wie Isabelle Huppert, Nan Goldin, Marguerite Duras oder Christian Petzold. Ein Stück zeitloses Kino über weibliche Existenz, Sichtbarkeit und radikale kreative Autonomie, aus einer Zeit, in der Regisseurinnen noch die Ausnahme waren.


 

Romería – Das Tagebuch meiner Mutter


Darsteller*innen: Llúcia Garcia, Mitch, Tristán Ulloa


»Mutig, frei und unsagbar schön.« Cinemania

 

 

 

 

 

 

 

Die 18jährige Marina, nach dem frühen Aids-Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen, reist nach Vigo an die spanische Atlantikküste, um zum ersten Mal die Familie ihres Vaters zu treffen. Sie taucht ein in eine verwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Geschichten, die auf seltsame Weise von dem abweichen, was sie zu wissen glaubte. Ihre Ankunft rührt lange verschüttete Emotionen auf, verdrängte Gefühle, Scham, Schmerz und Zärtlichkeit. Für Marina beginnt, begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter, eine aufwühlende Reise in das Leben ihrer Eltern und ihre eigenen Träume.


 

A missing Part


Darsteller*innen: Romain Duris, Judith Chemla, Mei Cirne-Masuki


„Ein wunderschönes Melodram mit Romain Duris, das unter den Neonlichtern Tokios spielt.“
LES ECHOS

 

 

 

 

 

 

Der ehemalige Chefkoch Jérôme (Roman Duris) fährt Tag für Tag mit seinem Taxi durch Tokio – in der Hoffnung, seine Tochter Lily zu finden. Seit der Trennung von seiner Frau Keiko vor neun Jahren hat er sie nicht mehr gesehen. Zermürbt von der Erfolglosigkeit seiner Suche beschließt er, seine Wohnung zu verkaufen, um mit dem Geld in Frankreich ein neues Restaurant zu eröffnen. Dann aber steigt ein Mädchen in sein Taxi – und er ist diesmal absolut sicher, seine Tochter endlich gefunden zu haben …

Nach «Keeper» und «Nos batailles» beschäftigt sich der belgische Regisseur Guillaume Senez erneut mit dem Thema Vatersein. In A MISSING PART überzeugt Romain Duris («L’Auberge espagnole», «Gadjo dilo») als eigensinniger Vater, der sich auch in einer fremden Kultur mit einem völlig anderen Sorgerecht nicht davon abbringen lässt, mit seiner Tochter in Kontakt zu treten.


 

Lioness-Die Löwin


Darsteller*innen: Alyssa van Ommeren, Apollonia Sterckx, Soumaya Ahouaoui


LIONESS – DIE LÖWIN ist ein sportlicher Film, in dem es um Fußball und Freundschaft geht.

 

 

 

 

 

 

Rosi (Alyssa van Ommeren) hat ein perfektes Leben in Surinam: Sie wohnt in einem schönen Haus, hat viele Freunde und eine Leidenschaft für Fußball – bis sie plötzlich in die Niederlande ziehen muss und sich alles ändert. Durch ihre neue beste Freundin Jitte (Apollonia Sterckx) landet sie in der Mädchenfußballmannschaft der Schule. Nicht alle sind darüber glücklich, denn sie ist besser als die anderen. Wird sie es schaffen, ihren Traum, eine Orange Lioness zu werden, zu verwirklichen


 

Die Schatzsuche im Blaumeisental


Preview

+ Filmgespräch mit Philipp Sulzer, Archäologe und Leiter des  Kindermuseums Adlerturm am Ostwall.

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich Ferien! Die 9-jährige Lucie fährt allein aufs Land – zu ihrer Mutter Caro, die in ihrem Heimatdorf eine spannende Ausgrabung leitet. Doch zwischen Hügeln, Wäldern und einer echten Burgruine entdeckt Lucie mehr als frische Landluft: Ein altes Familiengeheimnis wartet auf sie! Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Yann, der frechen Gans Zerbinette und zwei plaudernden Blaumeisen stürzt sie sich kopfüber in ein aufregendes Abenteuer. Vom dunklen Burgkeller bis zu einem verlassenen Wohnwagen am Waldrand steckt ihre Schatzsuche voller Rätsel und Überraschungen.


 

Kino im Kopf


Januar bis Juni 2026 jeden 4. Freitag um 19:00 Uhr

professionelle Erzählkunst vor der Leinwand und einer kleinen Selektion an Kurzfilmen in den Pausen – live mit André Wülfing.


 

 

 

 

 

 

 

Wülfing und Rondoprinz – Songs und Stories

Zwei, die sich mit Groove und Text gefunden haben: André Wülfing und Christian Bigos, der als Rondoprinz deutschsprachigen Gitarrenpop vertritt.
Ihre Geschichten stammen aus dem skurrilen Alltag und ewigen Wahrheiten, Bigos wortwitzige und eingängige Songs versprühen versponnene Phantasien aus Herz und Hirn, Wülfings Erzählungen verschenken Spannung, Weisheit und treffsichere Pointen.


Eintritt frei.
Um Spenden für das Dortmund/Bochumer
Wohnungslosen-Projekt BODO wird gebeten.


 

Hola Frida


„Hola Frida“ erzählt mit Wärme, Humor und Poesie von der Kindheit Frida Kahlos – und davon, wie Fantasie Mut schenken kann. Ein farbenreiches Familienerlebnis, das berührt, inspiriert und nachklingt.

 

 

 

 

 

 

 

Das ist die Geschichte eines ganz besonderen Mädchens. Ihr Zuhause ist Coyoacán in Mexiko – ein lebendiger Ort voller Farben, Musik und Magie. Frida ist neugierig, mutig und voller Energie. Sie beobachtet, entdeckt, träumt – und wenn das Leben ihr Schwierigkeiten in den Weg stellt, begegnet sie ihnen mit Fantasie und Kreativität.

Was sie noch nicht weiß: Ihr besonderer Blick auf die Welt wird sie später zu einer der berühmtesten Künstlerinnen aller Zeiten machen.


 

Schwarze Katze, weißer Kater


Darsteller*innen: Bajram Severdzan, Srdjan Todorovic, Branka Katic



Anlässlich des 30. Jubiläums des Depot e.V. zeigt das SweetSixteen Kino an jedem zweiten Freitag im Monat einen Film aus dem Gründungsjahr 1995.

 

 

 

 

 

 

 

Ursprünglich plante Emir Kusturica einen Dokumentarfilm über traditionelle Hochzeiten in Roma-Gemeinschaften zu drehen. Doch das, was er im Zuge seiner Recherchen sah und erlebte, faszinierte ihn so sehr, dass daraus ein Spielfilm wurde – voller Lebensfreude, schräger Wendungen und liebevoll gezeichneter Figuren. Im Mittelpunkt steht Matko Destanov (Barjram Severdzan), ein liebenswerter Kleinganove, der sich mit Schmuggel und kleinen Geschäften über Wasser hält. Auf der Suche nach dem großen Coup leiht er sich Geld vom lokalen Paten Pitic (Sabri Sulejmani). Gemeinsam mit dessen Sohn Dadan (Srdan Todorovic) versucht Matko, seinen Plan umzusetzen – bis alles spektakulär aus dem Ruder läuft. Zusätzliche Turbulenz entsteht, als Dadan beschließt, seine Schwester (Salija Ibraimova) mit Matkos Sohn Zare (Florijan Ajdini) zu verheiraten. Während der chaotischen Hochzeitsfeier eskalieren die Ereignisse auf wunderbar absurden Wegen – typisch für Kusturicas warmherzigen, humorvollen Stil.


 

Der Tod wird kommen


Darsteller*innen: Sophie Verbeeck, Louis-Do de Lencquesaing, Marc Limpach


Ein düsterer Gangsterfilm über Verrat, Macht und tödliche Entscheidungen.

 

 

 

 

 

 

Eine Killerin, ein tödlicher Auftrag, ein Netz aus Verrat und Intrigen. Christoph
Hochhäuslers atmosphärischer Gangsterfilm, der als LA MORT VIENDRA 2024
beim Locarno Film Festival seine Weltpremiere feierte, entführt in die düsteren
Gassen Brüssels. In der Tradition von Jean-Pierre Melville erzählt der Film die
Geschichte der Auftragsmörderin Tez, die im Auftrag des berüchtigten Gangsters
Charles Mahr einen riskanten Racheplan umsetzt – bis sie selbst zur Gejagten
wird. Düster, stilvoll und begleitet von einer klirrend-kalten Filmmusik,
beleuchtet der Film eine Welt voller Machtspiele, Intrigen und Verrat. Ein
Meisterwerk, das die Faszination des klassischen Gangsterkinos mit moderner
Eleganz neu aufleben lässt.


 

Dj Ahmet


Darsteller*innen: Arif Jakup, Agush Agushev, Dora Akan Zlatanova


Unprätentiös und authentisch: DJ AHMET entwirft das Bild jugendlicher Rebellion in Zeiten von Social Media. Mit viel Musikleidenschaft, einer Prise schwarzem Humor und großem Respekt vor seinen Charakteren.

 

 

 

 

Beats vom Traktor: Wenn der 15-Jährige Schafhirte Ahmet durch die nordmazedonische Hügellandschaft tuckert, wummern basslastige Songs aus seiner selbstgebastelten Soundanlage. Die elektronischen Klänge verheißen einen Ausweg aus der konservativen Dorfgemeinschaft. Leider ist die nächste Disco unerreichbar weit entfernt, die örtliche Download-Geschwindigkeit katastrophal und sein strenger Vater versucht alles, um ihm die Liebe zur Musik auszutreiben. Einzig sein stummer Bruder Naim teilt seine Begeisterung – bis die wunderschöne Aya auf Heimaturlaub aus dem fernen Deutschland bei den Nachbarn einzieht. Die Neue hat nicht nur einen ausgezeichneten Musikgeschmack, unbändigen Freiheitswillen und ein Faible für Tiktok-Tänze, sondern auch ein Handy mit unbegrenztem Datenvolumen im Gepäck. Bei heimlichen Raves auf dem Acker kommen sich die beiden im Takt der Musik unweigerlich näher – dumm nur, dass ihre Hand bereits einem Anderen versprochen ist. Um die anstehende Vermählung zu verhindern, startet Ahmet mit Aya einen verzweifelten Versuch, sich aus den Traditionen zu befreien.


 

On the Wave


ON THE WAVE nimmt seine Zuschauer mit auf eine Abenteuerreise von Nürnberg über Hawaii bis nach Nazaré. In einer Collage  aus Interviews mit engen Weggefährten und Legenden des Surfsports wie Laird Hamilton und Maya Gabeira, atemberaubenden  Landschaftsaufnahmen an den berühmtesten Big Wave Spots der Welt, faszinierenden Surfszenen und unveröffentlichten  Privataufnahmen ist der Film nicht nur das Portrait eines Grenzgängers und Außenseiters, der trotz aller Rückschläge zum Pionier  wird und die Welt des Surfens für immer verändert.

 

 

 

Aufgewachsen fernab vom Meer in Nürnberg, fühlt sich Sebastian Steudtner schon in seiner Kindheit zum Wasser hingezogen. Er wandert im Alter von nur 16 Jahren allein nach Hawaii aus, wird Ziehsohn einer nativen hawaiianischen Familie und lernt in der Wiege der Surfkultur das Surfen von Grund auf. Als er in „Jaws“ vor Maui, einem der anspruchsvollsten Surfspots der Welt, den legendären Big Wave Surfer Laird Hamilton eine Welle reiten sieht, gibt es für ihn nur noch ein Ziel: Selbst professioneller Big Wave Surfer zu werden. Mit Zielstrebigkeit und hartem Training entwickelt er sich schnell weiter, bis er 2010 wie aus dem Nichts den „Surf Oscar“ für die größte Welle des Jahres gewinnt. Doch statt Ruhm, Anerkennung und Sponsorenverträgen erntet er als Außenseiter in der hyperkompetitiven und abgeschotteten US-West-Coast Surfer-Community nur Spott und Ablehnung. Zurück in Europa fängt er wieder bei null an, bis er schließlich im portugiesischen Nazaré eine neue Heimat findet. Hier stellt er nicht nur seinen Big Wave Weltrekord auf, sondern er macht das verschlafene Küstendorf auch zu einem der angesagtesten Surfspots der Welt, das für das Spektakel Big Wave Surfen neue Maßstäbe setzt.


 

Blue Moon


Darsteller*innen: Ethan Hawke, Margaret Qualley, Andrew Scott


Dem fünffach Oscar®-nominierten Regisseur Richard Linklater („Boyhood“, „Before Midnight“) gelingt es mit seinem Talent fürs Komödiantische, die Ereignisse dieses einzigartigen Abends perfekt einzufangen.

 

 

 

 

 

BLUE MOON erzählt die Geschichte des legendären Songwriters Lorenz Hart, dessen berufliches und privates Leben während der Premierenfeier für das Musical „Oklahoma!“, mit dem sein ehemaliger Partner, der Komponist Richard Rodgers, einen großen Erfolg feiert, ins Wanken gerät. Mit einer Vielzahl an Schriftsteller*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen, Freund*innen und Protegés – eine Parade der Berühmten und derer, die es werden wollen –, werden über 100 Minuten in Echtzeit die Ereignisse in der Bar Sardi’s am Abend des 31. März 1943 geschildert. Das Ergebnis ist eine Betrachtung über Freundschaft, Kunst und Liebe.