Barbara Forever (Bundesstart)

  • US 2026
  • 102 Min
  • Regie: Brydie O'Connor
  • Doku: Originalfassung mit deutschen Voiceover und ggf. Untertiteln
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do., 8. Oktober 2026 – Mi., 14. Oktober 2026 um 20:45 Uhr
  • Do., 15. Oktober 2026 – Mi., 21. Oktober 2026 um 21:15 Uhr

If we’re experimenting with our lives and the way we’re going to live, our film and our art should
also be experimental. It breaks tradition, and makes you think in a broader way. It’s the way I ex
perience the world. – Barbara Hammer

 

 

 

 

 

Queer Cinema-Pionierin Barbara Hammer (1939–2019) fing mit 27 an, Filme zu machen und
hatte mit Anfang 30 ihr lesbisches Coming-out: „My life has been lived in film.“ Die schiere
Fülle an Filmmaterial ihres Lebens ist auch der Stoff von BARBARA FOREVER, Brydie
O’Connors Langfilmdebüt, dem die Mammutaufgabe gelingt, der schillernd-charismatischen
Persönlichkeit gerecht zu werden: Vorreiterin lesbisch-queerer Selbstrepräsentation „in a
world where we are invisible“, verführerische Liebhaberin, experimentier- wie risikofreudige
Filmemacherin. Über allem: der Lebenshunger. Entlang ihrer Filme, darunter DYKETACTICS
(1974), AUDIENCE (1982) und NITRATE KISSES (1992), erstmalig zu sehendem Archivmate
rial, Barbaras Erzählstimme und mit Lebenspartnerin Florrie Burke als weiterem Zentrum
wird Lebenszeitlichkeit selbst gequeert: viel Sex und Intimität, die Theorie des cinema of
touch, der Wunsch nach künstlerischer Anerkennung, die Beziehung zur Mutter in der Im
migranten-Familie und die Mission, weiterzugeben und zu teilen, was Film vermag, nicht zu
letzt angesichts ihrer Krankheit und ihres Sterbens.