reihe: enfant terrible

Shane (Doku) (Preview am 14.8.2020 um 21h)

Vorführungen:

  • Sa, 14. August 2021 um 21:00 Uhr
  • Do, 19. August 2021 – So, 22. August 2021 um 21:00 Uhr
  • Di, 24. August 2021 – Mi, 25. August 2021 um 21:00 Uhr
  • Fr, 27. August 2021 um 19:00 Uhr
  • So, 29. August 2021 um 21:00 Uhr
  • Di, 31. August 2021 um 17:00 Uhr

Trotz großer Konkurrenz ist er einer der berühmtesten Iren des 20. Jahrhunderts: Shane MacGowan, legendärer Sänger, Songschreiber und Säufer. Wie herausragend der inzwischen 63jährige in allen drei Kategorien war, zeigt auf eindrucksvolle, dementsprechend auch erschreckende Weise Julien Temples Dokumentation „Shane“, der einen großen Künstler und ein körperliches Wrack zeigt.

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Be Natural – SEI DU SELBST: Die Filmpionierin Alice Guy-Blaché

  • USA 2019
  • 103 Min
  • Regie: Pamela B. Green
  • FSK: keine Angabe
  • Doku: Originalfassung mit deutschen Voiceover und ggf. Untertiteln
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Sa, 7. August 2021 – So, 8. August 2021 um 17:00 Uhr
  • Mo, 9. August 2021 um 17:00 Uhr
  • Do, 12. August 2021 – So, 15. August 2021 um 17:00 Uhr
  • Di, 17. August 2021 – Mi, 18. August 2021 um 21:00 Uhr

Alice Guy-Blaché drehte 1896 im Alter von 23 Jahren ihren ersten Film – rund 1000 weitere sollten folgen, die sie als Regisseurin, Autorin, Produzentin oder Cutterin realisierte. Doch obwohl Guy-Blaché als erfinderische Pionierin Wegweisendes für das Kino geleistet hat, ist ihr Name kaum bekannt. Die minutiös recherchierte Doku „Be natural“ ändert dies. Der faktenreiche, detailliert umgesetzte Film beleuchtet das Talent einer emanzipierten Frau, die stets im Schatten früher Filmemacher wie den Lumières-Brüdern oder Georges Méliès stand.

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  • ROU 2021
  • 106 Min
  • Regie: Radu Jude
  • FSK: ab 18 Jahren
  • Mittwochs: Originalfassung mit deutschen Untertiteln (OmU)
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 8. Juli 2021 – So, 11. Juli 2021 um 21:00 Uhr
  • Di, 13. Juli 2021 – Mi, 14. Juli 2021 um 17:00 Uhr
  • Do, 15. Juli 2021 um 19:00 Uhr
  • Sa, 17. Juli 2021 – So, 18. Juli 2021 um 19:00 Uhr
  • Di, 20. Juli 2021 – Mi, 21. Juli 2021 um 21:00 Uhr

Ein Goldener Bär für ein überwältigendes Meisterwerk: BAD LUCK BANGING OR LOONY PORN von Radu Jude ist glückliches Fragment, Enzyklopädie unserer Zeit und die gnadenlose Versuchsanordnung einer völlig zersplitterten Gemeinschaft, die nur noch in der Feindseligkeit zusammenfinden kann. Radu Jude treibt den Irrwitz auf die Spitze und lässt uns erahnen, zu welch bitterböser Farce unsere Zeit geworden ist, die man den Untergang der Demokratie nennen könnte. Eine filmische Erfahrung zwischen totaler Finsternis und grell erleuchteter Humorzone.

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  • CA 2019
  • 119 Min
  • Regie: Xavier Dolan
  • FSK: ab 12 Jahren
  • Mittwochs: Originalfassung mit deutschen Untertiteln (OmU)
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 29. Juli 2021 – Sa, 31. Juli 2021 um 21:00 Uhr
  • So, 1. August 2021 um 21:00 Uhr
  • Di, 3. August 2021 – Mi, 4. August 2021 um 21:00 Uhr
  • Do, 5. August 2021 – Fr, 6. August 2021 um 17:00 Uhr
  • Di, 10. August 2021 – Mi, 11. August 2021 um 17:00 Uhr

Matthias und Maxime sind schon seit ihrer Kindheit beste Freunde und können sich gar nicht vorstellen, plötzlich getrennte Wege zu gehen. Doch das Erwachsenwerden bedeutet Veränderung und so zieht es Maxime für längere Zeit nach Australien.
In den Tagen vor seiner Abreise ziehen die beiden im Kreis ihrer Freunde von einer Party zur nächsten. Als eine ihrer Freundinnen, eine Filmstudentin, für ihren neuesten Kurzfilm noch zwei Schauspieler sucht, werden Matthias und Maxime kurzerhand und nicht ganz gegen ihren Willen engagiert. Der Knackpunkt des Ganzen? Die beiden Freunde müssen sich vor der Kamera küssen und dies bringt plötzlich alles ins Wanken.

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Vorführungen:

  • Do, 1. Juli 2021 – So, 4. Juli 2021 um 21:00 Uhr
  • Di, 6. Juli 2021 – Mi, 7. Juli 2021 um 19:00 Uhr
  • Sa, 10. Juli 2021 – So, 11. Juli 2021 um 17:00 Uhr

Elli ist ein Android und lebt mit einem Mann zusammen, den sie ihren Vater nennt. Gemeinsam lassen sie sich durch den Sommer treiben. Tagsüber schwimmen sie im Pool und nachts bringt er sie ins Bett. Sie teilt seine Erinnerungen und alles andere, was er ihr einprogrammiert, damit sie sich daran erinnert. Erinnerungen, die ihm alles, aber ihr nichts bedeuten. Doch eines Nachts macht sie sich auf den Weg in den Wald und folgt einem verklingenden Echo. Die Geschichte einer Maschine und der Geister, die wir alle in uns tragen.

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Vorführungen:

  • Do, 8. Juli 2021 – Fr, 9. Juli 2021 um 17:00 Uhr
  • Mo, 12. Juli 2021 um 17:00 Uhr
  • Di, 13. Juli 2021 – Mi, 14. Juli 2021 um 21:00 Uhr

Lisas Umzug löst einen Reigen über die Sehnsucht nach Verschmelzung und den Schmerz von Trennung und Einsamkeit aus. Die Prinzipien von Nähe und Distanz manifestieren sich dabei nicht nur zwischen Mara und Lisa, sondern durchziehen den gesamten Film – eine Dynamik, die nie zur Ruhe kommt. Die Figuren wandeln wie Getriebene ihres Begehrens durch einen fragilen Kosmos, in dem Momente der Verletzung genauso schnell passieren können wie Momente der Zuneigung und Intimität. Nach dem bemerkenswerten Debüt „Das merkwürdige Kätzchen“ führt Roman Zürcher seine Studien über Kleintiere und ebenso seltsame Menschen fort. Bei der Berlinale lief „Das Mädchen und die Spinne“ mit großem Erfolg in der Sektion Encounters und wurde mehrfach ausgezeichnet. Ein feinfühliger Film zwischen Walzertakt und Presslufthammer.

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Vorführungen:

  • Do, 22. Juli 2021 – So, 25. Juli 2021 um 21:00 Uhr
  • Mo, 26. Juli 2021 – Mi, 28. Juli 2021 um 21:00 Uhr

Die berühmte antike Erzählung von Orpheus und Eurydike ist ein beispielloses Kulturgut und hat Kunstwerke aus Musik, Literatur und Film beeinflusst. Die Filmemacher Alexander Kluge und Khavn de la Cruz entführen in ihrer ebenso modernen wie surrealen, experimentellen Version der Sage ebenfalls in die Totenwelt. Doch setzen sie auf allerlei abstruse, fahrige und chaotisch aneinandergereihte Szenen und Bilderwelten, die sich um Poetik, Liebe, Musik sowie die Menschheits- und Kulturgeschichte drehen. Das ist höchst assoziativ und herausfordernd, lässt aber eine Huldigung der Wirkkraft der originalen Dichtung erkennen.

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